Buchtipps / 2026 / September
erstellt von der STUBE und dem Österreichischen Bibliothekswerk
Die fabelhafte Geschichte von Herrn Leopold,
der schweben konnte
/ Rebecca Gugger & Simon Röthlisberger.
- Zürich : NordSüd, 2026. - 48 Seiten : Illustrationen
ISBN 978-3-314-10778-8 Festeinband : EUR 18,50 (AT)
Unbeschwert sein, sich pusteblumenleicht fühlen und mit den Gedanken abheben – oder sogar ganz? Herr Leopold kann das. Oder besser gesagt, er konnte das einmal. Aber so ein fliegender Junge ist den Leuten nicht ganz geheuer, und so bemüht sich Leopold, durch schwere Gedanken und mit allerlei Dingen belastet, am Boden zu bleiben. Von einem Anker bis hin zu einem Fahrrad: Der Ballast, den klein Leopold aufgeladen bekommt, hat eine einfache und greifbare Gestalt. Auch die schweren Gedanken, zum Beispiel an einen Wal, sind amüsant direkt und lassen in ihrer einfachen Materialität noch viel Platz für eigene Interpretationen.
Schließlich vergisst Herr Leopold die Schwerelosigkeit ganz, bis eines Tages die kleine Mathilda an ihm vorbei schwebt, als wäre es das Normalste auf der ganzen Welt. Gemeinsam spüren sie dem Schweben nach und lassen schließlich beide den Boden weit unter sich zurück.
Mit einer kindlichen Leichtigkeit eröffnen Rebecca Gugger und Simon Röthlisberger einen großen Interpretationsspielraum, der von gesellschaftlichen Zwängen bis hin zum Ernst des Lebens reicht. Dabei bietet die Geschichte auch Gelegenheit für generationsübergreifende Gespräche über die schweren und unbeschwerten Seiten des Lebens.
Begleitet wird man über die Bilderbuchseiten hinweg von der auffallenden Farbe Neonpink, dem wolkig-krausen Haar Leopolds und einem kleinen Vogel, der sich mal versteckt und dann wieder an Leopolds Seite zu finden ist. Auch andere Gegenstände tauchen immer wieder auf und laden bei den liebevoll gestalteten Seiten zum genauen Hinschauen ein.
Schwerkraft beginnt im Kopf, lernt man hier, und so bringt einen »Die fabelhafte Geschichte von Herrn Leopold, der schweben konnte« auch selbst dazu, über die eigene (Un)beschwertheit nachzudenken.
Magdalena Ferdigg | STUBE
Johan Rundberg: Mika Mysteries
: das Werk des Dunklen Engels / Johan Rundberg
; aus dem Schwedischen übersetzt von Franziska Hüther.
- Bamberg : Magellan, 2026. - 208 Seiten - (Mika Mysteries ; 3)
ISBN 978-3-7348-4766-0 Festeinband : EUR 17,50 (AT)
Im Stockholm des Sommers 1880 ist die mittlerweile 13-jährige Mika, ein Waisenkind mit überdurchschnittlich hoher Auffassungsgabe, wieder gemeinsam mit Polizist Valdemar Hoff einem gefährlichen Verbrecher auf der Spur.
Auch im dritten Band der fünfbändigen »Mika Mysteries« Kinderkrimireihe fängt Rundberg gekonnt die düstere Atmosphäre des Stockholms Ende des 19. Jahrhunderts ein und entwirft wie in den Vorgängerromanen eine überaus fesselnde Handlung. Das nun bereits eingespielte Ermittlerduo geht in diesem Teil dem Verschwinden der Tochter einer vermögenden Familie nach. Ihre Nachforschungen führen sie auf die Fährte des in der Stadt berüchtigten »Dunklen Engels«, der bereits im ersten Band erwähnt wird. Einmal mehr gelingt es dem Autor, eine ausgewogene Balance zwischen Details, Referenzen und offenen Fragen zu schaffen, dabei Fragen aus vorherigen Bänden zu beantworten und wieder neue aufzuwerfen, die auf den nächsten Teil neugierig machen. So spielt beispielsweise die knallharte Mädchenbande und insbesondere ihre Anführerin Tekla wieder eine wichtige Rolle.
Zentrales Thema der Handlung ist die Frage, wie weit wohlhabende Menschen bereit sind zu gehen, um ihren Ruf zu wahren. Dabei geraten Mika und Valdemar in weit gefährlichere Situationen als bisher, lernen sich noch besser kennen und kommen Mikas Herkunft ein Stück näher.
Claudia Gschwendt | STUBE
Gianrico Carofiglio: Der Horizont der Nacht
/ Gianrico Carofiglio ; aus dem Italienischen von Verena von Koskull.
- Wien : Folio, 2026. - 267 Seiten
ISBN 978-3-85256-926-0 Festeinband : EUR 25,00 (AT)
Schuldig oder unschuldig? Ganz so einfach ist dieser Fall nicht. (DR)
Elvira Castell hat den Lebensgefährten ihrer verstorbenen Zwillingsschwester erschossen und die Tat gestanden. Für ihren Anwalt Guido Guerrieri scheint der Fall zunächst klar zu sein, doch je genauer er sich mit den Umständen der Tat beschäftigt, desto mehr Zweifel kommen auf. Während er im Gerichtssaal um Elviras Zukunft kämpft, setzt er sich außerhalb des Prozesses mit seinen eigenen Entscheidungen, Ängsten und der Frage nach Schuld und Gerechtigkeit auseinander.
»Der Horizont der Nacht« ist weit mehr als ein klassischer Gerichtsroman. Der Mordfall sorgt für Spannung, doch mindestens ebenso interessant ist Guerrieris persönliche Suche nach Antworten. Besonders gelungen ist die ruhige, intelligente Erzählweise des Autors. Statt mit spektakulären Wendungen um die Aufmerksamkeit der Leser*innen zu kämpfen, entwickelt der Roman seine Spannung aus den Widersprüchen des Falls und den Gedanken des Protagonisten. Dabei wird immer wieder die Frage aufgeworfen, wie eindeutig Schuld eigentlich sein kann und wo die Grenze zwischen Recht und Unrecht verläuft.
Ein nachdenklich stimmender Kriminalroman mit einem Protagonisten, der nicht nur einen Fall lösen, sondern auch sich selbst besser verstehen muss. Wer Krimis mit psychologischer Tiefe und philosophischen Zwischentönen mag, wird dieses Werk regelrecht verschlingen.
Edith Ratzberger | biblio
Florence Knapp: Die Namen
: Roman / Florence Knapp
; Übersetzung aus dem Englischen von Lisa Kögeböhn.
- Köln : Eichborn, 2026. - 351 Seiten
ISBN 978-3-8479-0229-4 Festeinband : EUR 24,70 (AT)
Was bedeutet die Namenswahl des Sohnes in einer Familie, die von häuslicher Gewalt durch den Familienvater geprägt ist? – Ein Schicksalsroman in dreifacher Ausführung. (DR)
Oktober 1987: Nach einem schweren Sturm macht sich Cora mit ihrer neunjährigen Tochter Maia auf den Weg zum Amt, um die Geburt ihres Sohnes und dessen Namen zu melden. Geht es nach Coras Ehemann Gordon, einem nach außen hin leutseligen und allgemein beliebten Allgemeinmediziner, innerhalb der Familie jedoch gewalttätigen Tyrannen, soll der Stammhalter, wie in seiner Familie üblich, ebenfalls Gordon heißen. Cora hingegen befürchtet, ihren Sohn damit in die Reihe herrischer Männer aus der Familie ihres Mannes einzugliedern und ihm seine Selbstbestimmung schon von frühester Kindheit an zu nehmen. Tochter Maia bevorzugt den Namen »Bear«, der für sie kuschelig und liebevoll klingt, aber auch Stärke und Mut verkörpert. Cora wiederum verbindet mit dem Namen Julian und seiner Bedeutung »Himmelsvater« die Hoffnung auf ein glückliches Leben für ihren Sohn.
Aus Coras schicksalhafter Entscheidung entwickelt die Autorin in ihrem äußerst gelungenen Debütroman drei mögliche Lebenswege des Sohnes und seiner Familie. In den Kapiteln »Bear«, »Julian« und »Gordon« werden die drei Varianten jeweils in Zeitsprüngen von sieben Jahren weitererzählt. Gemeinsam ist allen Erzählsträngen die tiefgreifende Prägung der Familie durch die massive häusliche Gewalt, die Gordon gegen Cora ausübt.
Der Roman zeigt eindringlich, wie unterschiedlich sich ein Leben entwickeln kann und wie nachhaltig Gewalt Frauen und Kinder prägt. Bis zuletzt bleibt die Frage spannend, welche Auswirkungen traumatische Erfahrungen auf die einzelnen Familienmitglieder haben und wie sie über Generationen weiterwirken. Besonders erschütternd ist dabei der Erzählstrang um Bear, der ohne seine von Gordon ermordete Mutter aufwachsen muss.
Aufgrund der drastisch geschilderten Gewaltszenen ist eine Triggerwarnung angebracht. Dennoch ist dieser klug konstruierte Erstlingsroman, der sich zugleich wie drei eigenständige Romane lesen lässt, sehr zu empfehlen.
Monika Roth | biblio
Veronika Peters: Mehr Leben als geplant
: Roman / Veronika Peters.
- München : Rowohlt Kindler, 2026. - 253 Seiten
ISBN 978-3-463-00076-3 Festeinband : EUR 24,70 (AT)
Als ihr Mann sie plötzlich verlässt, beginnt für die knapp 60-jährige Alma Grün ein ganz anderes Leben. (DR)
»Er hat sich nach einem ganz normalen Frühstück, ... zu mir umgedreht und gesagt: Alma, ich liebe eine andere Frau, ... und ich werde heute ein neues Leben mit ihr beginnen ...« – dieser Satz ist wohl der Albtraum jeder (Ehe-)Frau. Auch für die Schriftstellerin Alma Grün bleibt die Zeit zunächst stehen. Bis sie entdeckt, dass sie fast völlig mittellos ist und keine Ahnung hat, wie sie ihre Sechs-Zimmer-Wohnung im Herzen Berlins erhalten soll.
Hilfe kommt von ihrer langjährigen Literaturagentin, die ihr zunächst einen Untermieter und später eine Recherchetätigkeit vermittelt. Außerdem erhält Alma nach einer zufälligen Begegnung sofort einen Arbeitsplatz als Reinigungskraft in der Hotelpension ihrer ehemaligen Haushaltshilfe. Langsam verändern sich die Umstände, und Alma Grün bekommt »mehr Leben als geplant«.
Interessant an dem Roman ist, dass das obige Zitat erst am Ende der Geschichte steht. Bis dahin lernen die Leser*innen die Protagonistin in vielen Facetten kennen. Es gibt zahlreiche tragisch-komische Momente, etwa die Begegnungen mit dem jungen Untermieter, der mit nicht unerheblichen psychischen Problemen zu kämpfen hat, sich aber rührend um Almas »Findelschildkröten« kümmert.
Mit der Figur der Alma Grün hat Veronika Peters eine humorvolle, wenn auch für ihre Umwelt mitunter schwierige Person geschaffen, die man mit Vergnügen kennenlernt.
Klare Leseempfehlung!
Doris Göldner | biblio
Stefan Liebezeit: Wandern in Norwegen
: unterwegs auf dem Olavsweg
: 32 Tage, 643 Kilometer, 1 Pilger-Reise zu sich selbst
/ Stefan Liebezeit. - Stuttgart : Pietsch, 2026. - 175 Seiten : Illustrationen
ISBN 978-3-613-51023-4 Broschur : EUR 25,60 (AT)
Norwegen, ein faszinierendes Land, das sich Stefan Liebezeit vorgenommen hat zu durchwandern. 643 Kilometer zu Fuß von Oslo bis Trondheim. (EL)
Eine wahre Pilgerreise mit Rucksack, Schlafsack und Zelt: Der Weg führt oft kilometerweit bergauf. Regen und Kälte wechseln mit sonnigen Phasen, machen müde, Blasen bilden sich an den Füßen und lehren den Wanderer, wie kostbar Wasser ist.
Zu Beginn noch mit seiner Partnerin, die ein Drittel des Weges mit ihm geht, verläuft die Route auf dem vorher genau recherchierten Weg und die Versorgung mit Proviant zunächst eher problemlos. Man kann sich austauschen und Schwierigkeiten gemeinsam lösen. Danach braucht es Beharrlichkeit und eisernen Willen, Schritt für Schritt seinen Weg und sich selbst zu finden. Die Einsamkeit und der Verzicht auf allen Komfort werfen den Pilger auf sein Innerstes zurück. Die Tage wirken lang und ermüdend, die Nächte oft nicht erholsam. Doch die wunderbaren und eindrücklichen Naturerlebnisse belohnen den abgekämpften Körper für alle Mühen. Auch die Begegnungen mit freundlichen Menschen und ihre Hilfsbereitschaft bei kleinen Katastrophen sind Honig auf die Seele des Pilgers.
Ein außergewöhnlicher Reisebericht und die ehrliche, unverhohlene Schilderung eines Suchenden auf dem Weg zu sich selbst, ganz nach dem Motto: »Der Weg ist das Ziel«.
Wunderbare Naturaufnahmen runden diesen besonderen Wanderbericht eindrucksvoll ab.
Ilse Hübner | biblio
Guido Tonelli: Genesis
: die Geschichte des Universums in sieben Tagen
/ Guido Tonelli ; aus dem Italienischen von Enrico Heinemann.
- München : C. H. Beck, 2026. - 218 Seiten
ISBN 978-3-406-84175-0 Broschur : EUR 16,50 (AT)
Eine Geschichte des Universums, die auch Nichtfachleute verstehen. (NS)
Der italienische Teilchenphysiker, er arbeitet an der Forschungseinrichtung CERN, erzählt in diesem gut lesbaren Buch eine Geschichte unseres Universums. Er bietet eine sehr anschauliche Beschreibung der Vorgänge rund um den Urknall und die daran anschließende kosmische Evolution. Kern dieser Kosmologie: Am Anfang war das Vakuum. Dort existierte ein bislang unentdecktes hypothetisches Quantenfeld, das die kosmische Inflation, also die Ausdehnung des Universums, auslöste und noch immer vorantreibt. Die Physik, die all dem zugrunde liegt, erklärt Tonelli so gut dies aus heutiger Sicht möglich ist.
Das Buch erschien im Jahr 2019 auf Italienisch und stand sofort auf den Beststellerlisten. Völlig zu Recht. Denn Tonelli gelingt es, aus dem Wissen der heutigen Astrophysik heraus eine Erzählung von den Ursprüngen des Universums zu entwickeln, die nie die Ursprünge der Wissenschaft verlässt, sich aber trotzdem an den großen Mythen der Religionen messen kann. Auf die er auch immer wieder Bezug nimmt. Zudem hat der Autor die Fähigkeit, komplizierte physikalische Vorgänge auch für interessierte Durchschnittsleser*innen verstehbar zu machen. Auf Formeln und Illustrationen verzichtet er zur Gänze. Stattdessen vertraut er auf die Kraft von sprachlichen Bildern und Vergleichen. So vermag das Buch von Anfang bis zum Ende zu fesseln.
Karl Vogd | biblio
Oda Wischmeyer: Gott neu vermessen
: eine Paulusbiographie / Oda Wischmeyer.
- Ditzingen : Reclam, 2026. - 318 Seiten
ISBN 978-3-15-011586-2 Festeinband : EUR 32,90 (AT)
Porträt eines Mannes, der glaubte und weiterdachte. (PR)
Biografisch ist und bleibt der Apostel Paulus weithin unbekannt. Was wir von ihm wissen, erfahren wir aus der Apostelgeschichte und seinen Briefen. Aus beiden Quellen lässt sich keine lückenlose Biografie erarbeiten. In der Apostelgeschichte taucht Paulus unvermittelt bei der Steinigung des Stephanus auf, wechselt nach einer Vision die Rollen und versteht sich fortan nicht mehr als Bote des Hohen Rates von Jerusalem, sondern als Apostel Jesu. Im weiteren Verlauf der Apostelgeschichte bleibt er die wichtigste Gestalt: Er reist unermüdlich, schreibt Briefe an christliche Gemeinden und dies in einer Art und einem Umfang, die damals einmalig waren. Seine Sendung steht dabei ganz im Vordergrund. Die Nachrichten über seinen Lebensweg verlieren sich mit seiner Überstellung von Caesarea Maritima nach Rom, von der wir aus der Apostelgeschichte wissen. Andere authentische Quellen gibt es nicht.
Die Verfasserin, langjährige Professorin für Neues Testament an der Universität Erlangen, weiß um die großen Lücken unseres Wissens über Paulus und wertet die vorhandenen Quellen dennoch souverän in drei Schritten aus: Leben, Person und Grundlinien des öffentlichen Wirkens des Paulus, sein Verständnis als Apostel Jesu Christi und abschließend seine Auseinandersetzung mit Israel. Im Mittelpunkt steht dabei das Alleinstellungsmerkmal des Apostels: »Ein einzelner Mann unternimmt es, aufgrund einer persönlichen Vision den Gott Israels und der Völker neu zu interpretieren und gleichsam neu zu vermessen und damit bis heute maßgeblich unser westliches Denken über Gott zu beeinflussen.« (S. 9)
So arbeitet sie das Einmalige an Paulus heraus: sein neues Denken über Gott, das in Spannung zu seiner jüdischen Herkunft, seinem umfangreichen jüdischen Religionswissen und seiner jüdischen Lebenspraxis steht. Durch Wischmeyers Akzentsetzung und ihren Blick für Zusammenhänge erscheint vieles Bekannte in einem neuen Licht, manches wird überhaupt erst sichtbar.
Die Biografie stellt den Apostel als vielseitigen und vielschichtig denkenden Menschen dar, der dem an ihn ergangenen und von ihm als solchen erkannten Auftrag mit all seinen Kräften, den physischen ebenso wie den intellektuellen, zielstrebig nachkommt – und dabei oftmals unverständlich schroff reagiert. Ihm geht es nicht um seine Person, sondern um einen Gott für die Menschen. Sie regt – zumindest zwischen den Zeilen – zu einer stetigen Verheutigung des Evangeliums an, und zwar immer unter der Devise »Jesus Christus ist der Herr!«, und stellt diese Aufgabe auch jedem Einzelnen vor Augen. Damit aber stellt sie auch die Frage nach dem »Gott und Vater aller Menschen«: Wie ist diese Frage zu beantworten, und was können Christ*innen dazu beitragen?
Eine anspruchsvolle Lektüre, weniger für die Klientel durchschnittlicher öffentlicher Büchereien, dafür aber ein Muss für Bibliotheken mit entsprechendem Interessentenkreis – vor allem für theologische, historische und biografische Bestände.
Hanns Sauter | biblio
