Buchtipps / 2026 / Mai
erstellt von der STUBE und dem Österreichischen Bibliothekswerk
Franziska Gehm: Irgendwo zwischen den Welten
/ Franziska Gehm. - Weinheim : Gulliver, 2026. - 101 Seiten - (Super lesbar)
ISBN 978-3-407-82478-3 Festeinband : EUR 11,40 (AT)
Was kann die tägliche Zugfahrt in die Schule schon Neues bringen? So einiges, wenn es um den Jungen aus Franziska Gehms »Irgendwo zwischen den Welten« geht. Denn während dieser die Sekunden zählt, die der Zug braucht, um durch einen Tunnel zu brausen und auf der anderen Seite wieder ins Licht zu kommen, scheinen sich die Sekunden ins Unendliche zu dehnen, die Dunkelheit bleibt und dann verschwinden auch noch die Mitfahrenden: »Ich starre auf den leeren Sitz des Fahrers. Dann auf das Führerpult. Kein einziges Lämpchen leuchtet. Auch draußen vor der Frontscheibe im Tunnel nicht. Nur das kalte Licht der Scheinwerfer fällt auf die Schienen. Sie bilden zwei Linien, die sich in der Unendlichkeit scheinbar vereinen.« (S. 22)
Als der Zug dann doch ins Licht dringt und zum Stehen kommt, erstreckt sich da draußen eine kahle Welt ohne Menschen – zumindest nimmt der Erzähler das an, bis er auf Anna trifft. Das Mädchen, ebenfalls havariert in dieser neuen, seltsamen Umgebung, in der sich die Zeit und die Distanz willkürlich zu dehnen scheinen. Gemeinsam brechen sie auf, um Hilfe zu finden, geraten dabei durch menschenverlassene Räume und leere Strukturen, werden hungriger und durstiger und erklimmen schließlich einen Aussichtspunkt – irgendwo muss die bekannte Welt ja liegen. Als Anna dann auch noch immer schwächer wird, was an der beunruhigenden Kombination aus Diabetes und Unterzucker liegt, wird es knapp.
Parallelwelten-Romane gibt es viele, aber selten entsteht wie bei Franziska Gehm in einer derart reduzierten Figurenaufstellung und kargen Landschaft eine Erzählung, die mit so viel Wortwitz und glatter Interaktion der beiden Protagonist*innen punkten kann. Die Sprache des Erzählers ist dabei ebenso derb wie reflektiert – die eines Jungen mit Galgenhumor in einer Extremsituation. Von jugendlichen Leser*innen für jugendliche Leser*innen getestet und in besonders lesbarer Schrift gehalten, verspricht »Zwischen den Welten« eine breite Gruppe an Leser*innen anzusprechen – ein großer Wurf am Sektor fantastischer Literatur, der als Stand-Alone mit gerade einmal rund 100 Seiten die Angst vor großen Lektüren nimmt.
Iris Gassenbauer | STUBE
Aline Portman: Zwei ganz besondere Freunde
/ Aline Portman ; aus dem Niederländischen von Eva Schweikart.
- München : Mixtvision, 2026. - 44 ungezählte Seiten : Illustrationen
ISBN 978-3-9585422-6-6 Festeinband : EUR 18,50 (AT)
Ein herzerwärmendes Bilderbuch in lyrischer Sprache über das Finden des Besonderen im scheinbar Gewöhnlichen. (ab 4) (JD)
Ein Junge namens Theo wünscht sich sehnlichst »ein ganz besonderes Haustier«. Wie wäre es wohl, mit einem Wal spazieren zu gehen oder auf der Mähne eines Löwen ein Buch zu lesen? Die Suche nach einem besonderen Weggefährten erweist sich als schwieriger als gedacht. Hund Oskar ist ebenfalls auf der Suche nach einem ganz speziellen Herrchen – vielleicht etwa ein Wikinger, eine Königin oder sogar ein Astronaut? Zunächst traurig über die Schwierigkeit, einen besonderen Freund zu finden, treffen die beiden schließlich aufgrund eines Zufalls aufeinander und machten fortan »zusammen ganz gewöhnliche Sachen. Und fanden sie ganz besonders.«
In einem minimalistischen Zeichenstil, der insbesondere von der Farbe Orange geprägt ist und durchaus für humorvolle Situationen sorgt, wird das Zueinanderfinden der beiden wiedergegeben. Beispielsweise wird die Gefahr, dass ein Löwe Theo verschlingen könnte, in der Illustration angedeutet, indem das Raubtier plötzlich Leos Gewand und Brille trägt. Auf bildlicher Ebene wird die Spiegelung der Situation der beiden gekonnt herausgearbeitet, worauf auch der Text mittels zahlreicher Wiederholungen immer wieder Bezug nimmt. Insgesamt ist das Buch gekennzeichnet von einer poetischen Sprache: Anordnung der Zeilen in Versform, Spiel mit Wiederholungen und Verwendung von Stilfiguren in Form von rhetorischen Fragen, Alliterationen und Ellipsen. Durch typographische Hervorhebungen des Textes in Form einer größeren Schriftgröße und einer Färbung des Textes in Orange werden Betonungen herausgearbeitet. Das gelungene Zusammenspiel des Textes und der Illustrationen trägt zur Besonderheit dieses Bilderbuches über das Finden von Freundschaften bei.
Claudia Gschwendt | STUBE
Rebekka Frank: Spiegelland
: Roman / Rebekka Frank. - Frankfurt am Main : Fischer, 2026. - 557 Seiten
ISBN 978-3-7587-0043-9 Festeinband : EUR 24,70 (AT)
Vielschichtige Familiensaga mit aktuellen gesellschaftlichen Bezügen im Setting einer verwunschen anmutenden Moorlandschaft. (DR)
Ein altes Haus in einer norddeutschen Moorlandschaft, in der Nähe des bekannten Künstlerortes Worpswede, ist der Schauplatz dieses Romans. Dort, bei seinen Großeltern, sucht Elias am Beginn der Sommerferien Zuflucht: Er hat sich dermaßen schuldig gemacht, dass er nur weg will – von seiner Mutter, der Schule und dem Fußballverein. Was Elias zu diesem Zeitpunkt noch nicht weiß: Auch seine Großmutter Cato hat sich vor 25 Jahren hierher geflüchtet, gemeinsam mit seiner Mutter Kira. Die Malerin Ellida hatte ihr Haus der ihr unbekannten Enkelin Cato vererbt, und der Zeitpunkt hätte nicht günstiger sein können.
Neben Ellidas Gemälden sind Cato und Kira vor allem von einem alten Wandteppich im Haus fasziniert, der noch weiter zurück in die Geschichte weist: Im 18. Jahrhundert wurde in der Gegend Torf abgebaut und die alteingesessenen Moorbauern fürchteten um ihre Existenz, als die Regierung armen Neuankömmlingen Moorland zur Verfügung stellte, um es zu entwässern und darauf ihr eigenes Haus zu bauen – innerhalb eines Jahres und unter katastrophalen Lebens- und Arbeitsbedingungen. Der mysteriöse Wandteppich bedeutet für Cato und Kira eine willkommene Ablenkung von ihrer aktuellen Situation und stellt sich als Schlüssel heraus für ein Geheimnis, das die beiden im Moorsee entdecken. Viele Jahre später ist auch Elias fasziniert von dieser Landschaft; noch mehr allerdings von dem, was er über seine Familie erfährt und letztlich über sich selbst.
Ein sehr gut geschriebener und klug aufgebauter Pageturner mit raschen Perspektivwechseln auf drei Zeitebenen rund um ein seit Jahrhunderten brisantes Problem: Männer und ihr vermeintliches Recht auf Macht. Und nein, trotz des Verhaltens von Sven, Stoffer und Co – die Autorin betreibt kein Männerbashing. Der spannende und atmosphärisch dichte Roman verdient viele Leser*innen und ist ein Gewinn für jede noch so kleine Bibliothek.
Sabine Krutter | biblio
Andreas Pflüger: Kälter
: Roman / Andreas Pflüger. - Berlin : Suhrkamp, 2025. - 492 Seiten
ISBN 978-3-518-43258-7 Festeinband : EUR 25,70 (AT)
Politischer Thriller vom Feinsten, der Hochspannung und Zeitgeschichte brillant verknüpft. (DR)
Herbst 1989. Seit acht Jahren arbeitet Luzy Morgenroth auf Amrun als Provinzpolizistin. Das ist ein sehr ruhiges Geschäft, bis ein Ford Transit mit fünf zwielichtigen Männern auf der Insel auftaucht, unter anderem Lucys Freund und Kollege getötet wird und sie selbst wieder zu jener unerbittlichen Kämpferin mutiert, die sie früher, in einem anderen Leben, gewesen war…
Andreas Pflüger schreibt gegenwärtig die besten politischen Thriller in deutscher Sprache, niemand sonst bringt Hochspannung und Zeitgeschichte so brillant und präzise zusammen. Für »Kälter« wurde er 2025 – zu Recht und zum dritten Mal – mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet. In diesem knapp 500 Seiten starken Pageturner erzählt er von den 1980er Jahren, dem letzten Jahrzehnt des Kalten Krieges, vom Kampf gegen die RAF und dem weltweiten Terrorismus, von Anschlägen in Jerusalem und Berlin, von Geheimdiensten und Intrigen, von der Wiedervereinigung Deutschlands. Pflüger verknüpft gekonnt historische Fakten mit Fiktion, baut atemberaubende, auch brutale Actionszenen ein (einige davon laufen im Herzen Wiens ab), zitiert aus Film und Literatur. Am Ende angekommen, will man sofort wieder von vorn zu lesen beginnen. Hochgenuss für Liebhaber*innen politischer Spannungsliteratur, für alle Bibliotheken empfohlen.
Franz Lettner | biblio
Graham Norton: Eine wie Frankie
: Roman / Graham Norton ; aus dem Englischen von Silke Jellinghaus.
- Hamburg : Rowohlt Kindler, 2025. - 396 Seiten
ISBN 978-3-463-00074-9 Festeinband : EUR 25,70 (AT)
Berührende Lebensgeschichte einer Frau, die man nicht so schnell vergisst. (DR)
Im Irland der 1950er Jahre landet die zehnjährige Frances bei ihrer Tante und ihrem Mann, einem bigotten Geistlichen. Liebe hat sie nicht zu erwarten, aber man tut schließlich seine christliche Pflicht. Mit nur 18 Jahren wird sie einem deutlich älteren Kapitular zur Frau gegeben, was für Frances in einer Katastrophe endet. Von ihren Pflegeeltern wird sie ohne Geld nach London abgeschoben. Dort nimmt sie Nor, ihre beste Freundin aus Kindertagen, unter ihre Fittiche. In weiterer Folge strandet sie in New York, verliebt sich in den noch unbekannten Künstler Joe und findet Arbeit in einem Restaurant, das dank ihrer Kochkünste zum angesagtesten des Viertels aufsteigt. Sie verhilft Joe zu mehr Bekanntheit und scheint endlich ihr Glück gefunden zu haben. Und immer wieder steht Nor als Schutzengel an ihrer Seite.
Um Frankies Geschichte zu schildern, bedient sich Graham Norton einer Rahmenhandlung. Nach einem Knöchelbruch ist sie auf die Hilfe des jungen Pflegers Damian angewiesen. Nach anfänglicher Ablehnung beginnt sie, ihm ihre Lebensgeschichte zu erzählen.
Man nimmt Anteil am anfangs eher tristen Leben der Protagonistin in Irland und folgt ihr in die schillernde Kunstszene im New York der 1960er und 1970er Jahre. Viele ihrer Freunde und Freundinnen sind homosexuell bzw. lesbisch. Diese neue sexuelle Freiheit birgt aber auch Gefahren, Frankie verliert geliebte Menschen an die neue Krankheit Aids. Norton, selbst bekennender Homosexueller, hat diese Thematik mit Verständnis und Feingefühl in seine Geschichte integriert.
Wer glaubt ein Mann könne keine authentischen Bücher über Frauen schreiben, wird hier eines Besseren belehrt. Breite Leseempfehlung.
Anita Ruckerbauer | biblio
Jürgen Kehrer: Heldenreise ins ewige Eis
: der Untergang der Deutschen Arktischen Expedition auf Spitzbergen 1912/13
/ Jürgen Kehrer. - Köln : Quadriga, 2026. - 253 Seiten : Illustrationen
ISBN 978-3-86995-165-2 Festeinband : EUR 25,70 (AT)
Fesselnder Bericht über das Scheitern der Deutschen Arktischen Expedition. (GE)
Viel zu selten gibt es Bücher, die ihre Leser*innen durch Handlung und Sprache gleichermaßen in ihren Bann ziehen. Die »Heldenreise ins ewige Eis« von Jürgen Kehrer zählt definitiv dazu. Flott und spannend geschrieben, lässt das Buch die Zeit vergessen: Man achtet nicht mehr auf die späte Stunde und vergisst auch gleich den Termin am nächsten Morgen. Stattdessen geht die Reise gemeinsam mit den »Helden« in die Arktis, denen Kehrers Buch gewidmet ist.
Die Bedeutung des Begriffs »Heldenreise« erschließt sich erst während der Lektüre des Tatsachenberichts. Der deutsche Offizier Herbert Schröder-Stranz hatte Großes für sich geplant, er wollte als Entdecker in die Geschichte eingehen. Ohne Vorwissen und Fertigkeiten für eine Reise in die Polarregion segelte er 1912 als Leiter einer 15-köpfigen Gruppe nach Spitzbergen. Und schon nach wenigen Tagen fährt er mangels realistischer Planung das Vorhaben mit deutscher Gründlichkeit an die Wand. Gemeinsam mit drei Reisegefährten lässt sich Schröder-Stranz an der Nordküste der Insel absetzen. Die Gruppe gilt noch heute als verschollen. Das Expeditionsschiff friert wenige Tage später im Treibeis fest. Mangels Führung versuchen Wissenschaftler und Seeleute, sich über den Landweg in Sicherheit zu bringen. Dabei sind unter tragischen Umständen weitere Opfer zu beklagen. Rettungsmissionen scheitern, bevor schließlich die Rückkehr in die Zivilisation gelingt. Anschließend wird noch reichlich schmutzige Wäsche gewaschen.
Ohne unnötige Bedeutungsschwere ergänzt Jürgen Kehrer den Expeditionsbericht mit einem Überblick zur deutschen Polarforschung zu Beginn des 20. Jahrhunderts als Anhäufung von Pleiten, Pech und Pannen. Das Buch ist eine Bereicherung für jede Sammlung und eignet sich sowohl als Spannungslektüre als auch als historische Entdeckergeschichte.
Martin Pellizzari | biblio
Jürgen Gießing: Reverse Aging
: warum fitte Muskeln unseren Stoffwechsel verjüngen
/ Prof. Dr. Dr. Jürgen Gießing.
- Wien : Kneipp Verlag, 2025. - 204 Seiten : Illustrationen
ISBN 978-3-7088-0874-1 Festeinband : EUR 24,00 (AT)
Ein sachlich fundiertes Buch, das zeigt, wie man mit wenig Aufwand seine körperliche Leistung erhalten kann. (NK)
Der renommierte Sportwissenschaftler Jürgen Gießing greift mit diesem Buch ein Thema auf, das für jeden Menschen im Lauf seines Lebens bedeutend wird: der beginnende Muskelschwund ab 30. Wenn alltägliche Bewegungen und Tätigkeiten mühsamer werden, wird dies von den meisten Menschen als normale Folge des Alterns gesehen. Laut Gießing ist diese Fehleinschätzung dafür verantwortlich, dass mit zunehmendem Alter Zivilisationskrankheiten wie Diabetes und Osteoporose auftreten, die durch frühzeitiges Gegensteuern vermieden werden könnten.
Der Sportwissenschaftler ist sich bewusst, dass berufstätige Menschen nicht die Zeit haben, mehrere Male in der Woche ins Fitnessstudio zu gehen, und nimmt mit seinen Tipps darauf Rücksicht. Demnach ist es am effizientesten, seine Muskeln nur zweimal pro Woche intensiv zu trainieren und den Körper mit proteinreicher Ernährung zu versorgen. Dieses Buch liest sich angenehm und klar, ohne belehrend zu wirken. Es ist allen Bibliotheken zu empfehlen!
Johannes Preßl | biblio
Detlef Pollack: Religiöser Fundamentalismus
: Geschichte, Erscheinungsformen, Hintergründe / Detlef Pollack.
- München : C. H. Beck, 2026. - 128 Seiten
ISBN 978-3-406-83936-8 Broschur : EUR 14,40 (AT)
Kompakte, differenzierte Darstellung religiöser Fundamentalismen. (PR)
Wenn Terrorakte geschehen, machen Medien oft reflexartig »den« religiösen Fundamentalismus verantwortlich, um das Schreckliche irgendwie zu erklären. Nun hat aber Fundamentalismus nicht zwangsläufig mit Gewalt und Zerstörung zu tun. Der Begriff geht ursprünglich auf Christen in den USA (»The Fundamentals«) um 1900 zurück, welche ihr Christentum gleichsam als Gegenprojekt zur Moderne (z. B. Technisierung, Schriftverständnis, Evolutionstheorie) vehement positionierten. Heute zählen zu den (durchaus problematischen) Merkmalen des Fundamentalismus, die sich grundsätzlich in jeder Religion finden können. Dazu zählen z. B. die Absolutsetzung der eigenen Wahrheit, die Aus- und Abgrenzung von anderen religiösen Überzeugungen, ein ausgeprägtes Schwarz-Weiß-Denken, ein Bewusstsein der moralischen Überlegenheit – und bei manchen Gruppierungen auch die Anwendung von Gewalt zur Durchsetzung der eigenen Positionen.
Der Religionssoziologe Detlef Pollack informiert nun im vorliegenden schmalen Band sehr differenziert über Geschichte, Entwicklung und Absichten religiöser Fundamentalismen, die in den Medien meist durch negative Schlagzeilen in Erscheinung treten. Am ausführlichsten beschäftigt er sich mit dem komplexen islamischen Fundamentalismus (Muslimbrüder in Ägypten, Islamische Revolution im Iran, Al-Quaida und die Globalisierung des Dschihad), dann mit den evangelikalen Christen und deren Kampf um ein »christliches« Amerika, den ultraorthodoxen und nationalreligiösen Juden in Israel, dem Fundamentalismus in Ost- und Westeuropa (Orthodoxe Kirchen, Islamismus in Deutschland) sowie dem Hindu-Nationalismus in Indien.
Die Ausführungen Pollacks sind prägnant, gut verständlich geschrieben und stellen eine hilfreiche Handreichung zur Erstinformation und besseren Einschätzung aktueller und medial berichteter religiös motivierter Konflikte dar.
Karl Krendl | biblio
