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biblio : aktuelle buchtipps

Buchtipps / 2017 / März

erstellt von der STUBE und dem Österreichischen Bibliothekswerk

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Pija Lindenbaum: Greta haut ab

 / Pija Lindenbaum. Dt. von Kerstin Behnken. - Hamburg : Oetinger, 2017. - [16] Bl. : überw. Ill. (farb.) ; 26,5 cm
ISBN 978-3-7891-0473-2      fest geb. : ca. € 15,50

Gretas Tag läuft so gar nicht, wie sie sich das vorgestellt hat. Der nervige Egon fährt schon wieder mit ihrem Fahrrad, sie muss auf eine doofe Feier und dafür soll sie sich auch noch fein herausputzen. Dabei würde sie anstatt des rosaroten Plüschkleids doch viel lieber ihren dunkelblauen Matrosenanzug anziehen. Aber der ist nicht fein genug. Da streikt Greta kurzerhand und haut ab.
Ein nicht zu unterschätzendes Bilderbuch hält man mit Pija Lindenbaums neuer Publikation in der Hand. Sowohl Text als auch Bild bergen vielschichtige Nuancen, die auf den ersten Blick vielleicht gar nicht so schnell zu erkennen sind. Besonders schön und aufschlussreich sind die bildlichen Details auf den Doppelseiten, die zunächst ganz dem Alltäglichen verpflichtet sind. Da sieht man im Hintergrund Egons Vater Mamas Bluse bügeln und Mama darf auch mal mit halbnacktem Oberkörper und BH durchs Haus spazieren. So subtil wie in diesem Bilderbuch Genderrollen verarbeitet werden, werden auch Patchwork-Familienmodelle normalisiert. Da muss nicht erst explizit angesprochen werden, dass Jan nicht Gretas leiblicher Vater ist und Egon nicht ihr leiblicher Bruder. Dennoch wird schon auf der ersten Seite klar, dass sich die Geschichte nicht um eine traditionelle Kernfamilie dreht.
Die Hauptrolle in dem Bilderbuch spielen jedoch Gretas Verschwinden und ihr dabei zurückgelegter Weg, der in Text und Bild der Ebene der Realität entzogen wird. Räumliche und zeitliche Dimensionen werden außer Kraft gesetzt, Perspektiven verzerrt und Bekanntes wird nicht nur farblich verfremdet, wenn Greta in ihrer Imagination über fremde Länder bis nach Göteborg marschiert und dabei superheldenhafte Kräfte erhält. Gretas Protest und ihre Wut, ihre Verweigerung des Lieblich-Mädchenhaften und ihr Bestehen auf ihre Wildheit inszeniert Pija Lindenbaum gekonnt durch Gretas immer länger und wilder werdende Haare – die auch nach Gretas Rückkehr zu ihrer Familie nicht mehr verschwinden.
Immer neue Details und Geschichten sind zu entdecken in diesem – im doppelten Sinne – fantastischen Bilderbuch! Ab 4 Jahren.

Claudia Sackl | STUBE 

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Megumi Iwasa: Viele Grüße, Deine Giraffe

/ Megumi Iwasa. Aus dem Japan. von Ursula Gräfe. Mit Ill. von Jörg Mühle. - Frankfurt a. M. : Moritz-Verl., 2017. - 104 S. : Ill. (farb.) - (Ein Moritz Kinderbuch)
ISBN 978-3-89565-337-7      fest geb. : ca. € 11,30

Die ganze Zeit in der südafrikanischen Savanne herumzusitzen, Akazienblätter in sich hineinzustopfen und einmal am Tag in den Sonnenuntergang zu schauen, vermag einen auf Dauer nicht wirklich auszufüllen. Ja mehr noch: Es ist langweilig. Giraffe möchte diesem Zustand der Ödnis Abhilfe verschaffen und entschließt sich zu einem wagemutigen Schritt: Sie schreibt einen Brief. Szenenwechsel: Pinguins Leben in der großen Walsee ist nur marginal aufregender. Immerhin steht ihm mit dem alten, letztverbliebenen Wal ein gewichtiger Lehrer zur Verfügung. Doch auch der Herr Professor kann sich nicht erklären, warum das Wasser nicht mehr blau ist, sobald man es in einen Eimer füllt. Da kommt ein wenig Ablenkung ganz gelegen – und schon entsteht ein reger Briefwechsel zwischen Giraffe und Pinguin. Denn es gibt eine Menge Fragen zu klären. Zum Beispiel: Warum hat die Giraffe einen Hals, der Pinguin aber nicht?
Es mutet wunderbar anachronistisch an, wenn der Pinguin in Zeiten von Whats App und Snapshot als enthusiasmierter Postbote dies- und jenseits des Horizontes unterwegs ist und dafür sorgt, dass die mit verwundertem Blick in die herrlich minimalistischen Illustrationen gesetzten Tiere aus dem Staunen kaum herauskommen. Die handgeschriebenen Briefe werden in den ganz auf die Bedürfnisse des frühen Lesealters abgestimmten Text eingefügt und zu kreativen Zeugnissen davon, wie Diversität die Phantasie zweier Wesen anregt, die keine Vorstellung voneinander haben. Sich letztlich aber entschließen, sich ein Bild voneinander zu machen. Live. Face to face. Und die Geschichte damit in eine multikulturelle Teestunde im Eisschollenambiente münden lassen. Und wer weiß schon, wo die zuletzt losgeschickte Flaschenpost landet? Und wozu sie die LeserInnen ab 7 Jahren animiert?

Heidi Lexe | STUBE

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Martin Suter: Elefant

: Roman / Martin Suter. - Zürich : Diogenes-Verl., 2017. - 351 S.
ISBN 978-3-257-06970-9      fest geb. : ca. € 24,70

Ein winziger, rosa leuchtender Elefant, Ergebnis eines Klonversuchs, wird aus unterschiedlichen Gründen zum Objekt der Begierde. (DR)

Der ebenso skrupellose wie ehrgeizige Gentechniker Roux experimentiert mit Elefantenembryos. Als Leihmütter dienen ihm die Elefantinnen eines Wanderzirkus, dessen Direktor Pellegrini damit einen willkommenen Zusatzverdienst lukriert. Für Pellegrini arbeitet auch der burmesische Elefantenflüsterer Kaung. Als die Elefantin Asha in seiner Gegenwart ein winziges, rosa leuchtendes Elefäntchen zur Welt bringt, glaubt er, eine Gottheit vor sich zu haben und bringt das kleine Wesen vor Roux und Pellegrini in Sicherheit. Nach einigen Zwischenfällen gelangt das Elefantenbaby zu dem Züricher Sandler Schoch, der im Vollrausch eine neue Version von weißen Mäusen zu sehen meint. Doch schon bald ist sein Beschützerinstinkt erwacht. Er nennt das Tierchen Sabu und will sich nicht mehr von ihm trennen. Als Sabu medizinische Hilfe benötigt, landet Schoch samt Sabu bei der sympathischen Tierärztin Valerie und es sieht fast so aus, als würde er sogar seinen Alkoholismus überwinden... Doch das Böse schläft nicht: Roux, der mittlerweile einen chinesischen Geschäftspartner gefunden hat, und der Zirkusdirektor Pellegrini wollen sich die Millionen, die sie voraussichtlich mit einem solchen Klon verdienen würden, nicht entgehen lassen. Eine wilde Verfolgungsjagd beginnt, deren Ausgang hier nicht verraten werden soll.
Martin Suter hat einen spannenden, temporeichen Roman geschrieben, in dem man eine ganze Menge über Gentechnik erfährt und der darüber hinaus die Beschützerinstinkte der LeserInnen weckt. Herzerwärmend!

Ingrid Kainzner | biblio

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Zsuzsa Bánk: Schlafen werden wir später

: Roman / Zsuzsa Bánk. - Frankfurt a. M. : S. Fischer, 2017. - 682 S.
ISBN 978-3-10-005224-7      fest geb. : ca. € 24,70

Poetisch-melancholischer E-Mail-Roman für "Langstreckenleserinnen". (DR)

Zsuzsa Bánk erzählt auf 683 Seiten von der tiefen Freundschaft zweier Frauen Anfang vierzig: Márta, Mutter und Autorin, und Johanna, eine alleinstehende, kinderlose Lehrerin. Der E-Mail-Roman umfasst drei Jahre, in denen die Protagonistinnen einander von ihrem Alltag erzählen, von beruflichen Erfolgen und privaten Niederschlägen. Zwar ist Johannas Brustkrebserkrankung überwunden, doch begleiten sie nach wie vor ihre schwere Kindheit, der Tod eines Freundes und die ständige Einsamkeit in ihrem Haus im Schwarzwald. Mártha dagegen leidet darunter, keine Zeit für sich zu haben, außerdem machen ihr ständig Geldprobleme und die schwierige Beziehung zu Simon, dem Vater ihrer drei Kinder, zu schaffen.
In poetischen, melancholischen E-Mails, die auch voller literarischer Querverweise stecken, sind die Freundinnen trotz der räumlichen Entfernung - Mártha lebt in Frankfurt - für einander da, arbeiten ihre Vergangenheit auf und bestärken sich trotz aller Rückschläge in einem positiven Blick in eine glücklichere Zukunft. Zsuzsa Bánks E-Mail-Roman ist ein Werk mit Tiefgang und trotz seiner Schwere hoffnungsvoll, ein Buch, wie es das Leben schreibt.

Sandra Brugger | biblio

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Arnon Grünberg: Muttermale

: Roman / Arnon Grünberg. Aus dem Niederländ. von Rainer Kersten und Andrea Kluitmann. - Köln : Kiepenheuer & Witsch, 2016. - 440 S.
ISBN 978-3-462-04925-1      fest geb. : ca. € 24,70

Ein Therapeut braucht Hilfe, obwohl er das nicht wahrhaben will. (DR)

Psychiater Otto Kadoke, in der mobilen Suizidprävention tätig, geschieden, ist knapp über 40, als er wieder bei seiner alten Mutter einziehen muss, um sie zu pflegen. Die langjährige nepalesische Hauptpflegerin hat er vertrieben, weil er ihr erotische Avancen machte. Was dazu führt, dass deren Freund ihn körperlich attackiert und alle anderen nepalesischen Pflegerinnen ebenfalls den Dienst verweigern. Kadoke, der von seiner Mutter, einer KZ-Überlebenden, ständig beschimpft und erniedrigt wird, sucht weiter nach einer Pflegerin und kommt schließlich auf die Idee, eine seiner suizidgefährdeten Klientinnen dafür zu engagieren - als eine Art alternative Therapie. Was natürlich den Vorschriften widerspricht und ihn, den professionell distanzierten Therapeuten, der die Deutungshoheit über alle Traumata und psychischen Befindlichkeiten für sich beansprucht, in eine Zwickmühle bringt. Immerzu bemüht, alle zu verstehen - seine Mutter, die Klienten -, hält er sich mit psychologischen Erklärungsmustern das Leben vom Leib und verbietet sich eigene Gefühle. Auf eine Liebesbeziehung kann er sich nicht mehr einlassen, sein Beruf als professioneller Krisenlöser ist so etwas wie ein psychischer Schutzschild für ihn. Und so demütigend kann keine Erfahrung sein, dass er nicht versucht, sie zu erklären und zu rechtfertigen. Gerade diese Art von kultivierter Hilflosigkeit bringt aber seine Umgebung dazu, ihn zu provozieren.
Ein weiterer, unglaublich berührender, zugleich absurd komischer und kluger Roman des niederländischen Erfolgsautors. Brillante Dialoge, geistreiche und überraschende Reflexionen über seltsame Erscheinungsformen der Liebe und des Lebens. Dringend empfohlen!

Fritz Popp | biblio

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Marie-Janine Calic: Südosteuropa

: Weltgeschichte einer Region / Marie-Janine Calic. - München : C.H. Beck, 2016. - 704 S. : Ill., Kt.
ISBN 978-3-406-69830-9      fest geb. : ca. € 39,10

Eine lesenswerte Darstellung der Geschichte Südosteuropas aus globaler Perspektive. (GE)

Südosteuropa führte, so die gängige Meinung, in seiner Geschichte eher ein abgeschottetes und wenig beachtetes Dasein, eine Sicht, welche die Historikerin Marie-Janine Calic (LMU München) auf mehr als 700 Seiten eindrucksvoll zurechtrückt. Von der Antike bis zur Gegenwart entfaltet sie in chronologischer Reihenfolge das Werden und den Wandel dieser Region, die eine überaus komplizierte Vielfalt von Ethnien, Traditionen und Religionen ausmacht. Spannend ist in jedem Fall die Herangehensweise, da die Autorin die Geschichte des Balkans nicht aus der Perspektive der einzelnen Nationalstaaten oder einer geschlossenen Geschichtsregion betrachtet, sondern als regionales und nationales Beziehungsgeflecht, das seinerseits in globale Interaktionen hinsichtlich Kultur, Ökonomie oder Wissenschaft eingebettet ist, also durchaus an "Weltgeschichte" teilhat. Neben diesen großen Linien stellt Calic auch Städte von historischer Bedeutung in einem Schlüsseljahr (z.B. Belgrad 1913, Sarajevo 1984) sowie herausragende und prägende Persönlichkeiten (z.B. Nikola Tesla, Fan Noli) vor, wodurch die Darstellung an Plastizität und Lebensnähe gewinnt.
Der wissenschaftlich gearbeitete und dennoch gut lesbare Band eröffnet einen neuen Blick auf diese Region, die eben nicht strikt abgeschottet und rückständig, sondern durch die Geschichte hindurch kulturell, ökonomisch und politisch mit der Welt stets erstaunlich vernetzt und verflochten war.

Karl Krendl | biblio

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Johannes Maurer: Handbuch Bio-Obst

 : Sortenvielfalt erhalten, ertragreich ernten, natürlich genießen / Johannes Maurer ; Bernd Kajtna ; Andrea Heistinger ; Arche Noah. - Innsbruck : Löwenzahn, 2016. - 527 S. : zahlr. Ill., graph. Darst. (farb.)
ISBN 978-3-7066-2578-4      fest geb. : ca. € 39,90

Umfassendes Wissen für jeden Obst- und Gartenliebhaber. (NL)

Die Arche Noah bemüht sich seit über 25 Jahren, die Vielfalt alter Kulturpflanzen zu erhalten, weiterzuentwickeln und das Wissen darüber zu verbreiten. Johannes Maurer und Bernd Kajtna haben ihre jahr(zehnt)elange Erfahrung in diesem Werk gebündelt und so ist der vorliegende Band wie der Vorgänger von Andrea Heistinger "Das große Biogarten-Buch" ein Schwergewicht - in jeder Hinsicht. Geht es im Biogarten-Buch hauptsächlich um Gemüsesorten, so liegt hier der Schwerpunkt beim Obst. Und Obst umfasst weit mehr als Äpfel und Birnen! Bei den Artenportäts werden neben den Kern-, Stein- und Beerenobstsorten auch Nüsse und Wildobst vorgestellt. Bevor man jedoch zu den Beschreibungen gelangt, wird auf die Grundlagen eingegangen. Voraussetzung für einen ertragreichen Obstgarten ist die Planung und Anlage, danach folgen Kapitel zur Pflege und Düngung, zum Schnitt, zur Pflanzengesundheit sowie zur Vermehrung von Obstgehölzen, zur Lagerung und Konservierung. Besonders hervorzuheben ist das Kapitel zur Pomologie, der Obstsortenkunde, das dem Laien einen Einblick in die Vielfalt der Unterscheidungsmerkmale gibt. Die zahlreichen Querverweise, Tabellen und ein umfangreiches Stichwortregister machen das Buch zu einem unentbehrlichen Nachschlagewerk.
Wie alle von der Arche Noah herausgegebenen Handbücher ist auch das vorliegende ein sorgfältig erarbeiteter und umfassender Ratgeber, der kaum eine Frage offen lässt - außer der, wo man im Garten noch etwas hinsetzen könnte.

Silvia Wambacher | biblio

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Rolf Bauerdick: Wenn Gott verschwindet, verschwindet der Mensch

: eine Verteidigung des Glaubens / Rolf Bauerdick. - München : Dt. Verl.-Anst., 2016. - 333 S.
ISBN 978-3-421-04602-4      fest geb. : ca. € 20,60

Beobachtungen über das Tragende des christlichen Glaubens. (PR)

Der Titel lässt eine mehr oder weniger trockene Abhandlung über die Notwendigkeit des Glaubens erwarten, die längst bekannte Positionen lediglich neu formuliert. Tatsächlich handelt es sich hier jedoch um das spannend zu lesende Unternehmen, eigene Glaubenserfahrungen mit Beobachtungen von Formen des Glaubenslebens aus zahlreichen Teilen der Welt zu verknüpfen und auf ihre Alltagstauglichkeit in der konkreten Situation zu befragen. So geht es um Beispiele wie das des Jesuiten Padre Roberto, der in einer riesigen Müllhalde Mexikos für die Müllarbeiter da ist, es geht um christliche Gemeinschaften ganz eigener Prägung in den Appalachen und Rumänien, um die Auseinandersetzung mit Fundamentalisten, Religionskritikern sowie dem eigenen Glaubensweg, der sich auf dem Boden eines geschlossen katholischen Umfeldes in der Kindheit, eines Theologiestudiums und der Begegnung mit markanten Theologen, Denkern und Künstlern herausgebildet hat. In einer Zeit, in der die überlieferten Gottesbilder schwinden, überkommene Antworten auf existenzielle Fragen nicht mehr ausreichen und wir spüren, dass wir viele Fragen, die uns bewegen, nicht beantworten können, besteht die Gefahr, dass keine Fragen mehr gestellt werden. Fragen zu stellen aber unterscheidet den Menschen vom Tier.
Der Autor zieht aus seinen Beobachtungen und Überlegungen einen aufs Erste unerwarteten Schluss: Gott selbst wird Mensch dadurch, dass er aus einer wie auch immer verstandenen Ewigkeit heraustritt und als Gott nach dem Menschen fragt. Dies tun auch - mehr oder weniger bewusst - alle vom Autor beschriebenen Menschen oder Gruppen. Der Bedeutung dieses Schrittes Gottes nachzugehen und ihn für sein Leben aufzubereiten, ist ein lohnender Weg zu einem alltagstauglichen Glauben. Ob dieser mehr kirchlich-institutionell geprägt sein soll oder nicht, ist eine Frage der persönlichen Einstellung. Bedeutsamer ist, dass Menschen nach Gott fragen und dass es Menschen gibt, die ihnen zeigen, dass dieser auf dem Weg zu ihnen ist. Ein lohnendes Buch!

Hanns Sauter | biblio

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