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biblio : aktuelle buchtipps

Buchtipps / 2019 / Februar

erstellt von der STUBE und dem Österreichischen Bibliothekswerk

Sven Nordqvist: Spaziergang mit Hund

/ Sven Nordqvist. - Hamburg : Oetinger, 2019. - 32 S. : Ill. (farb.)
ISBN 978-3-7891-1060-3      fest geb. : ca. € 20,60

Einen Spaziergang mit Hund, mehr braucht es auf der Ebene der Handlung nicht, um einen wilden Ritt durch opulente Phantasielandschaften zu beginnen, der die Betrachter_innen in großformatigen Panoramaansichten durch variantenreiche Tier-, Märchen- und Miniaturwelten führt. Ein Mädchen, die scheinbare Protagonistin in Sven Nordqvists neuem Bilderbuch, macht sich auf dessen erster Seite auf den Weg, den Hund ihrer Großmutter Gassi zu führen. Was sich auf den folgenden Seiten entspinnt, ist jedoch weniger eine niedliche, kindliche Traumreise als ein übermütiges Imaginieren unterschiedlichster magischer und realistischer, verspielter und kritischer, idyllischer und dystopischer, surrealer und phantastischer Szenarien. Verschlungene Wege führen in mittelalterliche Burgformationen, die mit modernen Versatzstücken aufgepeppt wurde. In den facettenreichen Parks und Gärten werden nicht nur Zeit- und Größenverhältnisse außer Kraft gesetzt, sondern auch stets die Grenzen des Physikalischen und Rationalen ausgelotet. Intertextuelle und intermediale Anleihen verdichten die Fülle an Eindrücken, die auf jedem Bild zu einer ausgiebigen Betrachtung einladen. Zudem entdecken wir in den Innen- und Außenansichten auch immer wieder Figuren und Elemente, die wir bereits aus Nordqvists erstem Buch dieses Formats "Wo ist meine Schwester?" kennen. Anders als bei seinem Vorgänger gibt es nun jedoch keinen Text und auch keinen konkreten Suchanstoß mehr. Natürlich kann auf jeder (Doppel-)Seite nach Mädchen und Hund gesucht werden, darum geht es aber eigentlich gar nicht. Sondern um das Sich-Verlieren in wimmelnden, erzählenden Bildwelten. Um das (gemeinsame) Schauen, Entdecken und Staunen - über das Wundersame und das Absurde, das Unmögliche und das Unglaubliche, das Bedrückende und das Beflügelnde in Sven Nordqvists Bildwelten.

Claudia Sackl | STUBE

 

Alois Prinz: I have a dream

: das Leben des Martin Luther King / Alois Prinz. - Stuttgart : Gabriel, 2019. - 272 S.
ISBN 978-3-522-30520-4      fest geb. : ca. € 17,50

2 Minuten. So viel Zeit widmete der amtierende US-Präsident seinem Besuch am Martin Luther King Memorial. Alois Prinz, einer der renommiertesten Biografen der Gegenwart, hat sich wohl deutlich länger und deutlich intensiver mit Leben und Werk des Bürgerrechtlers auseinandergesetzt, der im Jänner 90 Jahre alt geworden wäre. Wäre, hätte sein Leben nicht mit nur 39 Jahren durch einen einzelnen Pistolenschuss eines Rassisten geendet. Bereits 2018 publizierte Prinz bei Suhrkamp als Insel Taschenbuch eine kurze, bebilderte King-Biographie für Erwachsene, nun folgt bei Gabriel ein deutlich umfangreicheres Buch für Jugendliche ab etwa 13 Jahren. Wie immer nimmt er als Ausgangspunkt einen zentralen Moment im Leben des porträtierten Menschen: Hier ein Gespräch, in dem King im Sommer 1966 in einer trostlosen Gegend von Chicago versucht, aufgebrachten und hoffnungslosen Jugendlichen jene Idee nahezubringen, von der er zutiefst überzeugt war: Gewaltlosigkeit. Im chronologischen Nachvollziehen seines Werdeganges wird ausführlich auf die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen im Nordamerika der 1950er und 1960er Jahre eingegangen, die nicht nur von Diskriminierung, sondern auch von rassistischer Gewalt unvorstellbaren Ausmaßes geprägt waren, die von einer weißen Justiz oft ungestraft blieb. Alois Prinz zeigt mit historischer Genauigkeit, aber auch viel Gespür für das Innenleben des später zur Ikone gewordenen Aktivisten, wie dieser weder geplant noch gewollt zur zentralen und exponierten Figur einer Bewegung wurde, die sich beharrlich und unter großen Opfern der strukturellen Benachteiligung der schwarzen Bevölkerung entgegenstellte. Besonders interessant, weil im sonstigen Erinnerungsdiskurs wenig präsent, ist das Beleuchten der Tatsache, dass King ja kein "Berufspolitiker", sondern Baptistenpastor, also Theologe, war und wie sehr sein Wirken und seine Bereitschaft, dafür sein Leben zu lassen, von diesem religiösen Hintergrund geprägt war. Ein höchst gelungen aufbereitetes Stück Zeitgeschichte, dessen Themen heute ungebrochen aktuell sind. "Unsere Generation, wird eines Tages nicht nur die ätzenden Worte und schlimmen Taten der schlechten Menschen zu bereuen haben, sondern auch das furchtbare Schweigen der guten.", schrieb Martin Luther King in einer Gefängniszelle.

Kathrin Wexberg | STUBE

Alois Brandstetter: Lebenszeichen

/ Alois Brandstetter. - Salzburg : Residenz Verlag, 2018. - 254 S.
ISBN 978-3-7017-1702-6      fest geb. : ca. € 24,00

Vergnügliche Gedankengänge im Rückblick auf ein langes, literarisch und wissenschaftlich ertragreiches Leben. (DR)

Der achtzigste Geburtstag ist ein geziemender Anlass, um auf das eigene Leben zurückzuschauen. Der 1938 geborene Alois Brandstetter hat aber keine Autobiographie mit einem stringenten Erzählfaden geschrieben, sondern kommt bei seinen frei umherschweifenden Gedankengängen vom Hundertsten ins Tausendste. Von seiner Kindheit in Pichl bei Wels und von den Lehrern, die dem Müllerssohn die Welt der Literatur erschlossen, liest man hier ebenso wie von modisch zerfetzten Hosen, dem Baumarkt ("für mich nach der Buchhandlung immer das wichtigste Geschäft") und den Namen von Wirbelstürmen. Im Rückblick auf sein Schaffen liefert der Schriftsteller und Germanist so manche Anekdote zur Entstehung und Aufnahme seiner Werke, von "Überwindung der Blitzangst" bis zum vorerst letzten Roman, "Aluigis Abbild". Auch von der Ars moriendi, der Kunst des Sterbens, ist die Rede. Brandstetter akzeptiert die Endlichkeit alles irdischen Seins, wobei ihm sein katholischer Glaube gewiss hilft.
Versöhnlich ist der Grundton des ganzen Buches. In der Ära der Wutbürger und "Shitstorms" fällt auf, wie unzeitgeistig sanft und behutsam Kritik hier formuliert wird. Meist ist ihr eine Prise Humor beigemengt. Wenn sich der Konservative, der an der alten Orthographie festhält, ein paar Bemerkungen über die "Dummheiten der sogenannten Rechtschreibreformer" erlaubt, ist das für seine Verhältnisse schon ein Aggressionsdurchbruch. "Schreib was Schiaches" - den Rat seines Kollegen Thomas Bernhard hat Brandstetter jedenfalls nicht beherzigt. Mit den 24 Essays dieses Bandes macht er sich und seinem Lesepublikum ein altersweises, oft lustiges, mitunter berührendes, immer aber unterhaltsames Geburtstagsgeschenk.

Renate Langer| biblio

Ottessa Moshfegh: Mein Jahr der Ruhe und Entspannung

: Roman / Ottessa Moshfegh. Aus dem Engl. von Anke Caroline Burger. - München : Liebeskind, 2018. - 313 S.
ISBN 978-3-9543809-2-3      fest geb. : ca. € 22,70

Eine junge Frau zieht sich radikal aus der New Yorker Schickeria zurück. (DR)

Die Protagonistin, deren Name nicht erwähnt wird, ist eine junge Frau, die alle Blicke auf sich zieht: groß, schlank und außergewöhnlich schön. Das Erbe ihrer Eltern erlaubt ihr, sich ein Apartment in Manhattan zu leisten, ihren Job in einer angesagten Kunstgalerie braucht sie nicht zum Bestreiten ihres Lebensunterhalts, sondern zum Zeitvertreib. Von so einem Leben träumen wohl viele, doch die 27-jährige hat anderes im Sinn. Sie möchte sich ein Jahr lang zurückziehen und davon möglichst viel verschlafen. Zielstrebig setzt sie ihren Plan in die Tat um. Einer Psychiaterin gaukelt sie schwere Schlafstörungen vor und bekommt problemlos jede Menge Psychopharmaka verschrieben. Den Kontakt mit der Außenwelt beschränkt sie auf Einkäufe in der Bar um die Ecke und Besuche bei der Psychiaterin. Sie schläft tatsächlich sehr viel und verwahrlost immer mehr. Hin und wieder bekommt sie Besuch von ihrer Freundin, mit der sie in Wachphasen stundenlang Videos ansieht. Was ihr mit der Zeit Sorgen macht, sind unerklärliche Lieferungen von Unterwäsche und Fastfood sowie obszöne Mails von Männern, mit denen sie offensichtlich in einem somnambulen Zustand gechattet hat. Das Projekt Winterschlaf bedarf also einer professionelleren Gestaltung und schließlich kommt ihr auch eine Idee, wie sie das verwirklichen kann. Hinter diesem seltsamen Plot vermutet man nicht unbedingt eine fesselnde Lektüre und doch ist sie das. Die Protagonistin ist eine Frau, die materiell abgesichert ist, von ihren kalten Eltern aber nie Wärme und Geborgenheit erfahren hat und immer noch an ihrer ersten Liebe, einem sadistischen Geschäftsmann, hängt. Man wäre nun nicht erstaunt, wenn die rührende Geschichte eines traumatisierten Kindes erzählt wird. Doch nichts liegt der Autorin ferner. Sie zeichnet eine starke Persönlichkeit, die sich sämtlichen Erwartungshaltungen radikal entzieht. Was den Roman so originell macht, ist der trockene Humor, mit dem Ottessa Moshfegh ihre schöne Schlafsüchtige ans Werk gehen lässt. Was dieser durch den Kopf geht sowie die Gespräche, die sie mit Freundin und Psychiaterin führt, sind unheimlich amüsant und lassen keinerlei Langeweile aufkommen. Die Autorin mit kroatisch-iranischen Wurzeln hat bereits etliche Preise erhalten und steht auf der Granta-Liste der zwanzig besten jungen Autoren aus den USA. "Mein Jahr der Ruhe und Entspannung" ist eine unaufgeregte, aber zugleich konsequente Absage an eine Konsumgesellschaft, in der auch der Mensch längst zum Objekt geworden ist. Ein Buch, in dem zwar viel geschlafen wird, aber weder den Leser noch die Leserin bei der Lektüre einschlafen lässt.

Ingrid Kainzner | biblio

Lauren Oliver: Als ich dich suchte

/ Lauren Oliver. Aus dem Engl. von Katharina Diestelmeier. - Hamburg : Carlsen, 2017. - 367 S.
ISBN 978-3-551-58351-2      fest geb. : ca. € 20,60

Mit Crime-Elementen angereicherte, mysteriös verlaufende Suche nach der im Verschwinden begriffenen Schwester. (ab 15) (DR)

In Lauren Olivers psychologisch feinsinnigem Jugendroman mit dem Originaltitel "Vanishing Girls" stehen zwei Schwestern im Zentrum. Dara, die Jüngere, setzt sich gerne in Szene und über so manche Regel hinweg. Sie ist das Problemkind und dennoch die Beliebte, das Mädchen, das aus der Menge heraussticht. Nick, die Ältere, ist fürs Normalsein zuständig.
Gänzlich unterschiedlich, sind die beiden in ihrer Kindheit dennoch unzertrennlich. Stets mit dabei ist Parker, Nicks bester Freund. Diese Freundschaft beginnt sich zu verändern, als Dara und Parker ein Paar werden. Und schließlich wird das Beziehungsgefüge noch einmal auf tragische Weise durch einen folgenschweren Autounfall, bei dem Nick am Steuer sitzt, durcheinandergerüttelt. Seither zieht sich die extrovertierte Dara in ihr Zimmer zurück, zwischen den Schwestern herrscht Funkstille. Erst als Wochen später ein Mädchen in der Gegend des Unfallortes vermisst wird, fordert Dara ihre große Schwester zu einer besonderen Suchaktion heraus…
In gewohnter Weise malt die begabte US-amerikanische Autorin Situationen wortreich mit zahlreichen Vergleichen und einem besonderen Gespür für Atmosphäre aus und schildert eine belastete Schwesternbeziehung. Mit fortschreitender Lektüre erscheinen Nicks Bemühungen um Dara abstrus und LeserInnen mit feinen Antennen werden ahnen, dass die Autorin mit einer speziellen erzählerischen Finte aufwartet.
Oliver hält Leerstellen parat, die für Spannung sorgen. Sie hüpft in der Chronologie der Geschichte vor und zurück und lädt ein aufmerksames Lesepublikum dazu ein, die Puzzlesteine richtig zusammenzusetzen. Für LeserInnen ab 15, die einen ausladenden, literarisch anspruchsvollen Erzählstil schätzen und sich gerne von einem Plot Twist zu einem nochmaligen Lektüredurchgang anregen lassen, sehr zu empfehlen.

Cornelia Gstöttinger | biblio

Gerald Hüther: Wie Träume wahr werden

: das Geheimnis der Potentialentfaltung / Gerald Hüther ; Sven Ole Müller ; Nicole Bauer. - München : Goldmann, 2018. - 286 S. : Ill.
ISBN 978-3-442-31481-2      fest geb. : ca. € 22,70

Warum eine Gemeinschaft, die den gleichen Traum verfolgt, kaum aufzuhalten ist. (PP)

Das Race Across America gilt als härtestes Radrennen der Welt. Es fordert seit 35 Jahren Ultra-Radsportler aus der ganzen Welt heraus, ihre körperlichen und mentalen Grenzen zu erfahren. Auf insgesamt 5000 Kilometern bewältigen die Ausnahmeathleten 50 000 Höhenmeter und durchqueren zwölf US-Bundesstaaten, bevor sie in Annapolis, dem Segel-Mekka an er amerikanischen Ostküste, die Zielflagge sehen. Im Sommer 2016 konnten die Juristin Nicole Bauer und der Vortragsredner Sven Ole Müller mit ihrem Amateurteam nach nur elf Monaten Vorbereitung dieses Rennen gewinnen. Begleitet wurde ihr Vorhaben vom Hirnforscher Prof. Dr. Gerald Hüther, der mit seiner Akademie für Potentialentfaltung im Vorhinein die richtigen Strategien für den Erfolg schuf und im Nachhinein die Gründe für das sensationelle Abschneiden analysierte.
Dieses empfehlenswerte Buch legt offen, wie eine Gemeinschaft miteinander umgehen, einander ermutigen und sich inspirieren muss, damit nicht nur der Einzelne, sondern das Team als Ganzes die in ihm angelegten Potentiale entfalten kann. Das Autorenteam berichtet von der Kraft dieses konstruktiven menschlichen Miteinanders, die das scheinbar Unmögliche möglich macht.

Johannes Preßl | biblio

Roland Schulz: So sterben wir

: unser Ende und was wir darüber wissen sollten / Roland Schulz. - München : Piper, 2018. - 238 S.

ISBN 978-3-492-05568-0      fest geb. : ca. € 20,60

Recherchen über das Sterben. (GS)

Der Autor, Reporter bei der Süddeutschen Zeitung, stellt bei einer Gelegenheit fest, dass es eine breite Literatur gibt über den Beginn des Lebens, Schwangerschaft und Geburt, aber nicht über dessen Ende. Daher begann, er über Sterben und Tod zu recherchieren und mit möglichst vielen zu sprechen, die dazu aus unterschiedlichsten Bereichen etwas beisteuern können: Sterbenskranken und ihren Angehörigen, Medizinern und Seelsorgern, Pflegenden und Einsatzkräften, Bestattern und Trauerbegleitern, Standesbeamten und Statistikern, Leichenbeschauern und Mitarbeitern von Friedhöfen und Krematorien ... Mit ihnen sucht er Antworten auf diese und ähnliche Fragen: Was geschieht, wenn ein Mensch stirbt? Wann beginnt Sterben? Was löst das Sterben eines Menschen aus?
Eindringlich und die LeserInnen persönlich ansprechend, zeigt er auf, wie eine Diagnose aus einem Menschen einen Sterbenden macht, was mit ihm im Laufe des Sterbens physisch geschieht, wie sich Bezugspersonen verändern, was schließlich mit dem Leichnam geschieht und auch welche Bürokratie mit dem Tod eines Menschen verbunden ist, wie es um Trauer und Erinnerung bestellt ist. Das Buch ist sehr konkret, spricht diffizile Fragen und Gedanken einfühlsam, zuweilen hintergründig, an.
Es lässt niemanden unberührt und stellt - da es auf den weltanschaulich-religiösen Bereich nicht eingeht - indirekt die Frage: Verstorben - und was dann? Letztlich bleibt auch bei jeder noch so sorgfältigen Recherche über das Sterben etwas offen und unbeantwortet, da es sich jeglichem Wissensdrang doch wieder entzieht. Eine Lektüre - anspruchsvoll und informativ, betroffen machend und erleichternd zugleich.

Hanns Sauter | biblio

Volker Leppin: Franziskus von Assisi

/ Volker Leppin. - Darmstadt : wbg Theiss, 2018. - 368 S. : Ill.
ISBN 978-3-8062-3817-4      fest geb. : ca. € 30,80

Franziskus aus neuer Perspektive. (PR)

Franz von Assisi ist wohl einer der populärsten Heiligen. Als Sohn einer wohlhabenden Familie entsagt er dem Reichtum, führt ein Leben in Armut und tut Gutes. Er wird zum Ordensgründer und bereits zwei Jahre nach seinem Tod heilig gesprochen.
Der Autor, der evangelische Kirchenhistoriker Volker Leppin, zeigt uns Franziskus aus einer neuen Perspektive. Er zeichnet das Leben eines Menschen, das geprägt war vom Bruch mit seiner Familie, der nicht außerhalb der Kirche, sondern mitten in ihr das Leben mit Ausgegrenzten und Beeinträchtigen verbrachte.
Leppin zeigt uns einen Franz von Assisi, der als Charismatiker und Wundertäter in der Nachfolge Christi lebte. Wir lernen aber auch einen Franziskus kennen, der 1219 als Teilnehmer am Kreuzzug in den Nahen Osten aufbrach. Mit großem Mut und ohne auf sich selbst zu achten, versuchte er dabei sein Ziel, die Bekehrung der Muslime, zu verfolgen.
Es gelingt Volker Leppin, ein faszinierendes Porträt von einem großartigen, bis heute bedeutenden Menschen zu zeichnen.

Kurt Haber | biblio

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