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biblio : aktuelle buchtipps

Buchtipps / 2017 / April

erstellt von der STUBE und dem Österreichischen Bibliothekswerk

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Michelle Cuevas: Kasimir Karton

: mein Leben als unsichtbarer Freund / Michelle Cuevas. Aus dem Amerikan. von Uwe-Michael Gutzschhahn. Mit Bildern von Michelle Cuevas. – Frankfurt a. M. : Fischer KJB, 2017. – 208 S.
ISBN 978-3-7373-4046-5      fest geb. : ca. € 13,40

„Alle hassen Kasimir Karton“ – so beginnt der Kinderroman der US-amerikanischen Autorin. „Alle hassen Kasimir Karton“ – zumindest glaubt das der Ich-Erzähler in seinen autobiographischen Bekenntnissen eines unsichtbaren Freundes, die von Michelle Cuevas in Buchform gepackt wurden.
Während es schon ein Kunstgriff ist, einen unsichtbaren Freund als Ich-Erzähler zu konstruieren, zeugt es von noch größerer literarischer Raffinesse, wenn Cuevas Kasimir Karton über seine wahre Existenz zunächst im Dunkeln lässt: Kasimir weiß nicht, dass er nur in der Imagination der von ihm als Zwillingsschwester identifizierten Fleur existiert. Er wundert sich durchaus, dass ihn in der Schule und auf der Straße alle ignorieren, aber zu Hause scheint alles normal zu sein. Er hat sein eigenes Bett und seinen eigenen Teller am Esstisch. Dass Fleurs Eltern nur aus pädagogischem Übereifer Fleurs Vorstellungen von ihrem unsichtbaren Freund bis ins kleinste Detail mitinszenieren, ahnen die Leser_innen jedoch bald. Und auch Kasimir muss der Realität ins Gesicht sehen, woraufhin er in existentialistische Probleme und philosophische Fragen stürzt, die auf einer äußerst humorvollen und ironischen Ebene abgehandelt werden.
Cuevas‘ Kürzestkapitel zeichnen sich vor allem durch ihren flotten Wortwitz und die doppelte Ironie aus, die entsteht, wenn sich Kasimir als Figur verselbstständigt und eine unabhängige Innenwelt, einen eigenen Willen zugeschrieben bekommt, obwohl er als unsichtbarer Freund existentiell von Fleur bedingt ist. So hält Kasimir beispielsweise die Tatsache, dass Fleur seine Gedanken in- und auswendig kennt, als Beweis für die ganz besondere Verbindung zwischen den beiden. Ganz zu schweigen von der kuriosen Darstellung einer Unsichtbare-Freunde-Community, in der Kasimir die Selbsthilfegruppe „Anonyme Eingebildete“ besucht und vom „Amt für Neuzuteilungen“ mitsamt Bürokratie und Markenschutzgesetzen zu immer neuen Kindern als unsichtbarer Freund beordert wird. Eine wahre „Matruschka der Phantasie“ konstruiert Michelle Cuevas in ihrem kinderliterarischen Debüt, das sicher auch Leser_innen ab 8 Jahren mehr als einmal laut auflachen lässt.

Claudia Sackl | STUBE 

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Théo Guignard: Labyrinthe

/ Théo Guignard. Wien : Jungbrunnen, 2017. – [40] S. : überw. Ill. (farb.). – 29 x 30,5 cm
ISBN 978-3-7026-5910-3     fest geb. : ca. € 17,95

Der manieristische Irrgarten, das französische Spiegelkabinett, das Bleistiftlabyrinth in diversen „Rätselspaß“-Heften, das gute alte, „verrückte“ Brettspiel, die dritte Aufgabe im Trimagischen Turnier im vierten Harry-Potter-Band und die aktuelle Filmtrilogie „Maze Runner“ I bis III lassen keinen Zweifel daran, dass das Labyrinth ein Dauerbrenner ist. Im Jahr 2017 ist das konzeptuelle Ver(w)irrspiel auch im Bilderbuch angekommen. Théo Guignard gestaltet 17 thematisch unzusammenhängende Labyrinthe, die die Betrachter_innen durch Dschungelpfade, abstrakte Pixelwelten, mittelalterliche Schlossmauern, hypermoderne Megacities oder eine Hochsommer-Lignano-Strand-Katastrophe wandern lassen. Die Komplexität steigert sich von Doppelseite zu Doppelseite und wer schon am Cover zweifelt, ob die Zeigefinger-Augen-Kombination zum Ziel führen kann, sollte alle Stifte in die dafür vorgesehene Schublade sperren. Denn die breitformatigen, farbenfrohen und dem Wimmelbuchstil angelehnten Doppelseiten grenzen sich durch detailreiche Illustrationen klar vom billigen Zeitungsrätselspaß ab: Guignard weiß unterschiedliche Perspektiven, 3-D-Effekte, Farbgestaltungen und Formen so aufeinander abzustimmen, dass die digital hergestellten Labyrinthe zugleich einladend und herausfordernd wirken. Die Gestaltungsvielfalt eröffnet jedoch vielerlei Lesemodi: 1. Durchblättern und Bildwelten entdecken. 2. Ziele erreichen. 3. Kontrolldurchgang, um Zufälle zu vermeiden. 4. Wimmelbildwelten im Detail und in aller Ruhe erkunden. Das textlose Labyrinthe-Wimmelbuch reiht sich bildgewaltig in die Labyrinthtradition ein und ist in seiner Zielgruppenspezifik als zeitlos zu bezeichnen. Junge und alte kompetitive Rätsellöser_innen können sich miteinander messen, verspieltere „Leser_innen“ werden Freude daran haben, kleine Erzählungen rund um die verwinkelten Welten zu spinnen.

Peter Rinnerthaler | STUBE

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Franzobel: Das Floß der Medusa

 : Roman nach einer wahren Begebenheit / Franzobel. - Wien : Zsolnay, 2017. - 590 S.
ISBN 978-3-552-05816-3      fest geb. : ca. € 26,80

Endlich weiß man, was auf Eugène Delacroix' berühmtem Gemälde zu sehen ist. (DR)

Zu seinem 50. Geburtstag hat sich Franzobel selbst ein Geschenk gemacht: Sein neuer Roman ist erschienen. Franzobel ist "einer der populärsten und polarisierendsten österreichischen Schriftsteller", so das ÖAMTC-Magazin "auto touring" über ihren Kolumnisten, und er wird seinem Ruf gerecht. Man ist an seine opulente Sprache gewohnt, an diese faszinierende Mischung aus barocker Derbheit und kunstvoller Wortakrobatik, aber diesmal kommt noch ein unglaublicher Wortschatz dazu. Man muss aber nicht wissen, was Rahen oder Klüver sind, was auffieren bedeutet oder wie die Takelage eines Segelschiffes des 19. Jahrhunderts zu handhaben war.
Man taucht von der ersten Seite in diese Epoche ein, als wäre man ein Zeitzeuge, so lebendig beschreibt Franzobel die Geschehnisse, die zum Untergang der Medusa führen. Dabei kommt man mit den unterschiedlichsten Charakteren zusammen, sodass man sich viel mehr auf Sebastian Brants "Narrenschiff" wähnt als auf der "Titanic". Wie eine griechische Tragödie lässt der Autor seinen Roman voranschreiten, um am Ende den LeserInnen doch noch einen Rettungsanker zuzuwerfen. Ein Buch, das wohl in jede österreichische Bibliothek gehört: Es hat literarische Qualität und ist trotzdem unterhaltsam.

Michael Wildauer | biblio

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Ursula Poznanski: Schatten

: Thriller / Ursula Poznanski. - Reinbek : Wunderlich, 2017. - 413 S.
ISBN 978-3-8052-5063-4      kart. : ca. € 15,50

Das perfide Katz-und-Maus-Spiel eines psychopathischen Serienmörders beschert dem Polizistenteam Kaspary und Wenninger ihren bislang persönlichsten Fall - temporeicher Thriller mit Niveau. (DR)

Anstatt die frisch erblühte Beziehung mit ihrem charmanten Kollegen Florin Wenninger genießen zu können, setzen Beatrice Kaspary, Ermittlerin der Polizei Salzburg, die täglichen Bosheiten ihres ungeliebten Exmanns und ihr Alltag als Alleinerzieherin von zwei Kindern zu. Außerdem gibt es gleich zwei Tote! Auf den ersten Blick besteht zwischen einem in seiner Wohnung grausam ermordeten Mann und einer im Bach ertrunkenen Hebamme keinerlei Zusammenhang. Doch Beatrice merkt rasch, dass sie beide Toten flüchtig kannte und alles andere als sympathisch fand. Rätselhafte Hinweise führen zu einem in der Vergangenheit nie aufgeklärten Mordfall. Damals war Beatrices beste Freundin und Mitbewohnerin das Opfer. Gequält von alten Schuldgefühlen und überzeugt von einem Zusammenhang mit den aktuellen Todesfällen, folgt die sonst so toughe Polizistin der dürftigen Spur in diesem Cold Case. Doch da geschieht ein weiterer Mord und Beatrice verschwindet. Während Florin verzweifelt nach seiner geliebten Kollegin sucht, muss sie allein gegen die Schatten der Vergangenheit und ein unbekanntes, überaus schlaues Gegenüber kämpfen. Wer wird dieses mörderische Spiel gewinnen?
Clever gelegte Fährten, durchdachte Dialoge und facettenreiche Charaktere sorgen auch in diesem vierten Fall des charismatischen Ermittlerpärchens für prickelnde Spannung, rasantes Tempo und viel psychologische Raffinesse. Mit Interesse liest man über die Entwicklungen in Beatrices Privatleben, das diesmal von den Ereignissen gehörig erschüttert wird. Handlung und Schauplatz sind nicht so originell wie in den vorangegangenen Bänden der Thrillerreihe. Manchmal gerät die Glaubwürdigkeit der Geschehnisse zugunsten der Dramatik ins Hintertreffen. Nicht so detailreich wie sonst hat die erfolgreiche österreichische Autorin Ursula Poznanski das Tatmotiv und das Salzburger Lokalkolorit ausgestaltet. Doch Gänsehaut und Herz kommen bei dieser actionreichen Tätersuche keinesfalls zu kurz und sorgen für aufregende Lesestunden. Als gelungene Reihenfortsetzung allen ThrillerfreundInnen empfohlen!

Elisabeth Zehetmayer | biblio

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Bernadette Németh: Der Rest der Zeit

: Roman / Bernadette Németh. - [Wien] : Verl. Wortreich, 2017. - 320 S.
ISBN 978-3-903091-23-8      fest geb. : ca. € 19,90

Entwicklungsroman, in dessen Zentrum eine junge Frau, schwebend zwischen Leben und Tod, steht und Lebensbilanz zieht. (DR)

Was tun wir, wenn wir erfahren, dass unser oder das Leben eines uns lieben Menschen möglicherweise nicht mehr lange dauert? Was machen wir mit dem "Rest der Zeit", der uns vermeintlich noch (gemeinsam) bleibt? Wer erfahren möchte, welche Antworten es darauf geben kann, sollte Bernadette Némeths Roman lesen. Er ist ein gelungenes Debüt, sprachlich nuanciert, mit einem spannenden Plot und einer Skizzierung der Protagonisten, die auf die Menschenkenntnis und Beobachtungsgabe der Autorin schließen lässt.
Bernadette Németh erzählt in "Der Rest der Zeit" die Geschichte von Tünde. Tünde, als Ärztin mit Sterben und Tod vertraut, steht plötzlich selber vor einem schweren operativen Eingriff. Ausgang ungewiss. In dieser Situation beginnt die junge Frau auf ihr Leben zurückzublicken. Es ist geprägt von Fremdbestimmung, heimlichen Sehnsüchten, vom sich Anpassen und Kleinmachen, um nur ja nicht aufzufallen. Ein Muster, das in Tündes Familie zum Erbgut zu gehören scheint. Und gegen das sie, den Tod vor Augen, nun ankämpfen muss, will sie nicht nur physisch, sondern auch psychisch überleben.

Petra Fosen-Schlichtinger | biblio

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Georg Psota: Das weite Land der Seele

 : über die Psyche in einer verrückten Welt / Georg Psota ; Michael Horowitz. Unter Mitarb. von Angelika Horowitz. - Salzburg ; Wien : Residenz-Verl., 2016. - 251 S.
ISBN 978-3-7017-3394-1      fest geb. : ca. € 22,00

Der bekannte österreichische Psychiater Dr. Georg Psota und der Journalist Michael Horowitz skizzieren das weite Feld der Psyche und ihrer Erkrankungen. (PP)

Obwohl sich in den letzten Jahrzehnten der Umgang mit der Psyche und mit psychischen Erkrankungen wesentlich verbessert hat, sieht Psota noch viel Aufklärungsbedarf in der Bevölkerung. Sowohl bei Betroffenen als auch bei den Angehörigen. Ein Krankenstand aus psychischen Gründen wird noch immer gerne vor den Kollegen oder dem Arbeitgeber hinter anderen Vorwänden versteckt. Der Begriff Schizophrenie wird in der Gesellschaft unverändert - aber fälschlich - als gespaltene Persönlichkeit verstanden. Die Medien schüren die Angst vor schrecklichen Taten, die durch schizophrene Personen begangen werden. Am ehesten bekannt sind die Depression und das Burnout-Syndrom. Aber auch hier fällt den Angehörigen das Verständnis für die Erkrankten schwer, da sie sich die Krankheit einfach nicht vorstellen können und manchmal sogar denken, der Betroffene bilde sich das nur ein oder lasse sich gehen.
Psota bemüht sich, einen Überblick über die häufigsten Formen psychischer Erkrankungen zu geben. Er tut dies in gut verständlicher, aber fachlich adäquater Sprache. Die Informationsmenge pro Kapitel ist ausgewogen. Die LeserInnen erfahren einiges über die Ursachen, Diagnosen und Behandlung von psychischen Erkrankungen wie z.B. Borderline, Depression, Persönlichkeitsstörung, Schizophrenie etc., ohne dabei mit einem übertrieben wissenschaftlichen Diskurs überfordert zu werden.
Nach dem Lesen hat man den Eindruck, die Welt der Psyche ein Stück mehr verstanden zu haben, und kann dadurch unvoreingenommener auf erkrankte Personen zugehen, was auch die ausdrückliche Hoffnung der Autoren ist. Ebenso haben sie die Intention, die Gesundheitspolitik zu einem Umdenken anzuregen und für eine umfassendere und leistbare psychotherapeutische Betreuung zu sorgen. Ein sehr wertvolles Buch, das hoffentlich viele LeserInnen erreichen wird. Unbedingt zu empfehlen. Jede/r von uns kann psychisch erkranken.

Uschi Pirker | biblio

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Thomas Lau: Die Kaiserin. Maria Theresia

 / Thomas Lau. - Wien u.a. : Böhlau, 2016. - 440 S. : Ill. (farb.)
ISBN 978-3-205-79421-9      fest geb. : ca. € 29,99

Das Leben dieser bedeutenden Habsburgerin in einer bewegten Welt. (BI)

Der 300. Geburtstag der Kaiserin Maria Theresia (1717-1780) ist Anlass für das Erscheinen dieses Buches. Aber gibt es noch Neues zu berichten? Immerhin sind bereits unzählige Bücher über sie geschrieben worden, schon 1879 war die erste zehnbändige Biografie erschienen. Das Bild von Maria Theresia, wie wir es heute haben, hat sich in den letzten hundert Jahren kaum mehr geändert. Insofern beinhaltet der vorliegende Band keine wissenschaftlichen Neuigkeiten, sondern fasst zusammen, was jetzt Forschungsstand ist. Dabei wirft uns der Autor gleich voll ins Geschehen, denn ohne jede Einleitung werden wir mit der Geburt der Kaiserin im Jahre 1717 konfrontiert. In insgesamt 14 Kapiteln schildert er das Leben dieser bedeutenden Habsburgerin aus verschiedenen Perspektiven bzw. in diversen Rollen. Breiten Raum nimmt die schwierige Rolle ihres Mannes Franz Stephan von Lothringen ein, der - als eigentlicher Kaiser - stets im Schatten stand, aber durchaus klug und weitsichtig agierte. Daneben erfahren wir manche kuriose Details u. a. über den sogenannten "Vampirerlass", der sie eindeutig als Aufklärerin zeigt, dazu ihre Bemühungen um die Schulbildung, gleichzeitig aber ihre grenzenlose Frömmigkeit und Bigotterie. Dazu passen auch gut die Ausführungen über ihre 16 Kinder, von denen allerdings noch sechs während der Lebenszeit ihrer Mutter starben. Und sie wird uns natürlich auch als strategisch denkende Politikerin präsentiert, die sich als Frau in einer von Männern geprägten Kriegswelt durchzusetzen weiß. Laus Resümee vom Wesen und Charakter der Kaiserin - dynastischer Stolz, tiefe Frömmigkeit, Pflichtbewusstsein und Arbeitseifer - entspricht allen bisherigen bekannten Zuschreibungen.
Der Autor schafft es, ein umfassendes Bild der Kaiserin und ihrer damaligen Welt so zu zeichnen, dass man am Ende einen guten Überblick hat. Der Erzählton ist teilweise witzig-ironisch, was dem Lesevergnügen durchaus zugutekommt. Ein umfangreiches Anmerkungsverzeichnis, eine ausführliche Bibliografie und gut ausgewählte Farbfotos im Bandinneren runden das Buch ab. Breite Empfehlung für alle Bibliotheken.

Heinrich Klingenberg | biblio

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Fabian Brand: Fastenzeit und Ostern feiern

 : Gottesdienste, Ideen und Impulse / Fabian Brand. - Freiburg i. Br. : Herder, 2017. - 221 S. : Ill. + CD-ROM - (Herder Große Werkbücher)
ISBN 978-3-451-37676-4      fest geb. : ca. € 25,90

Fundgrube für Liturgieverantwortliche für die Zeit von Aschermittwoch bis Pfingsten. (PR)

Der umfangreiche, aber nicht ausufernde Band umfasst Gottesdienstmodelle für die Fastensonntage und andere Anlässe in der österlichen Bußzeit, Kreuzwegmodelle, Gottesdienstvorschläge für die Karwoche und - verdienstvoller Weise, da diese Wochen im allgemeinen Gottesdienstbewusstsein immer auf weniger Beachtung stoßen wie die Fastenzeit - Modelle auch für die Osterzeit: für die Ostersonntage, Christi Himmelfahrt, Pfingsten und einige besondere Anlässe.
Die Texte sind ansprechend und von geistlicher Tiefe, die Modelle abwechslungsreich gestaltet und mit einfachen Mitteln ausführbar. Ein Buch der Marke "Fundgrube", wie man es sich wünscht.

Hanns Sauter | biblio

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