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biblio : aktuelle buchtipps

Buchtipps / 2015 / August

erstellt von der STUBE und dem Österreichischen Bibliothekswerk

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Edith Schreiber-Wicke / Carola Holland: Es schnurrt und schnattert, surrt und flattert

 : lauter Lautmalereien / Edith Schreiber-Wicke [Text]. Carola Holland [Ill.]. - Stuttgart : Thienemann, 2015. - [13] Bl. : zahlr. Ill. (farb.) ; 30 cm
ISBN 978-3-522-43794-3      fest geb. : ca. € 13,40

Wie der Kalender auf Umschlag, Vor- und Nachsatzpapier erahnen lässt, ist das Jahr das strukturierende Element dieses Bilderbuches. Jede der zwölf Doppelseiten ist einem Monat gewidmet. Gedichte in Form von Paarreimen, die thematisch am jeweiligen typischen Wetter orientiert sind, laden dabei zum Vorlesen ein. Wie der Titel verspricht, wird großzügig mit lautmalerischen Elementen gearbeitet: Es wird nicht nur geschnurrt und geschnattert, sondern auch geknallt und gekracht, gequietscht und geklatscht, gepiept und gepatscht. „Hörst du die Gischt? / Sie rauscht und zischt“, heißt es zum Beispiel im Juli. Begleitet wird der Reim von einer Ente, die auf ihrem Surfbrett eine riesige Welle bezwingt und sichtlich Spaß hat.
Die Illustrationen sind großflächig und stecken voller Details, so dass es bei jedem Durchblättern etwas Neues zu entdecken gibt – sei es ein frecher Fisch, der die Zunge herausstreckt oder ein akrobatischer Käfer mit Regenschirm. Protagonisten sind Kinder und anthropomorphisierte Tiere gleichermaßen. Auffällig ist das farbliche Harmonieren der Jahreszeiten. So stehen kräftige Töne im Sommer blassem Blau und Weiß in den Wintermonaten gegenüber. Was das sprachspielerische Bilderbuch besonders auszeichnet, ist die Möglichkeit selbst kreativ zu werden und eigene Reime zu finden. Anregungen dazu gibt es am Ende der Seiten. „Du hörst ein leichtes Trippeln im Haus, / aufgeregt piepsend läuft da eine ...“

Christina Willems | STUBE 

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Louis Sachar: Schlamm oder die Katastrophe von Heath Cliff

 : Roman / Louis Sachar. Aus dem amerikan. Engl. von Uwe-Michael Gutzschhahn. - Weinheim : Beltz & Gelberg, 2015. - 191 S.
ISBN 978-3-407-81199-8      fest geb. : ca. € 13,40

Drei Jugendliche, die eigentlich nur eine Abkürzung durch einen wilden, finsteren Wald machen wollten. Ein seltsames Schlammloch mit mysteriösem (mikrobiologischem) Eigenleben. Eine Reihe unglücklicher Zufälle …
Der Ausgangspunkt des kurzen Romans erinnert durchaus an jenen einer beliebigen Folge der Schockerreihe „Gänsehaut“. Widmet sich allerdings Louis Sachar (bekannt von „Löcher“) dem Stoff des beunruhigenden Schleims, der bei jedem Hautkontakt böse Auswirkungen hat, dann darf man keine triviale Gruselgeschichte erwarten, sondern eine durchaus kritische, fesselnde Reportage einer Epidemie: Nachdem Marshall, Tamaya und Chad aus unterschiedlichsten Gründen im Wald aufeinander und vor allem auf den gefährlichen Schlamm gestoßen sind, machen sich bald unappetitliche und zunehmend gefährliche Ausschläge breit. Tamaya entdeckt Veränderungen ihrer Haut, und dann wird Chad auch noch vermisst …
Eine zweite Erzählebene verrät mittels pointierter Interviewprotokolle mit verrückten Wissenschaftlern, kühlen Anwältinnen oder der Seuchenschutzbehörde den Hintergrund der biologischen Katastrophe: Mikroorganismen, gezüchtet als alternativer Treibstoff, außer Kontrolle geraten als sich immer weiter ausbreitender, infektiöser Schlamm. Wie schnell so eine potentiell realistische Situation eskaliert, zeigt Louis Sachar mit viel dramaturgischem Geschick. Seine jugendlichen Protagonist_innen und ihre Sorgen und Gedanken immer im Blick, schildert er fast minutiös wie einzelne Personen, später auch die ganze Stadt Heath Cliff auf die Katastrophe reagieren – und sich alltägliche Konflikte angesichts der neuen, größeren Probleme subtil verschieben. „Schlamm“ ist schräg, humorig, spannend – und bei aller erzählerischen Raffinesse leicht zu lesen für ein junges Publikum.

Christina Ulm | STUBE

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Fredrik Backman: Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid

: Roman / Fredrik Backman. Aus dem Schwed. von Stefanie Werner. - Frankfurt/M. : Krüger, 2015. – 2015
ISBN 978-3-8105-0481-4      fest geb. : ca. € 20,60

Alle Siebenjährigen haben Superhelden verdient. Und Omas. Und Märchen. (DR)

Von der fast achtjährigen Elsa sagen die Leute, sie sei reif für ihr Alter, aber Elsa weiß, dass das eine Umschreibung für altklug und vorlaut ist. Und obwohl ihre Oma ein Gesicht wie ein zerknittertes Zeitungspapier hat, sagt von ihr niemand, sie sei reif für ihr Alter. Von Oma heißt es, sie sei fit für ihr Alter, und dabei schauen die Leute gequält, denn das heißt, dass Oma schon mal nachts im Zoo über den Zaun zum Affengehege klettert, um Elsa eine Freude zu machen. So beginnt Backmans neuester Roman, in der er von der blitzgescheiten Elsa und ihrer höchst unkonventionellen Großmutter erzählt. Obwohl Elsa liebevolle Eltern hat, ist Oma die wichtigste Person in ihrem Leben. Die erschafft für ihre Enkelin eine eigene Märchenwelt. Im Land-Fast-Noch-Wach gibt es verschiedene Königreiche mit Enfanten und Bereuer, mit Jetzter, Worsen und Schneeengeln und natürlich auch mit Rittern, Prinzessinnen und Drachen.
Als ihre Oma an Krebs stirbt, ist Elsa vor allem wütend. Aber ihre Oma hat ihr einen Auftrag hinterlassen: Sie muss sich auf eine Schatzsuche begeben, bei der sie den Menschen, die bei ihnen im Haus leben, Briefe von Oma überbringt. Und allmählich erkennt Elsa Zusammenhänge und Parallelen mit den Märchen ihrer Oma.
Herrlich wild ist sie, die 77-jährige Oma, Ärztin und Chaotin, die nicht nur ihre durchorganisierte Tochter in den Wahnsinn treibt. Und die hochbegabte Elsa hat viel von ihr und deshalb ist Oma auch ihre einzige Freundin. Für die anderen Kinder in der Schule ist sie zu andersartig, weshalb sie vor allem eines gut kann: weglaufen. Elsa ist glühender Harry-Potter-Fan (ihren Gryffindor-Schal braucht sie wie die Luft zum Atmen) und liebt Wikipedia und Superhelden.
Weil aus der Sicht der kleinen Elsa erzählt, liest sich der zweite Roman von Fredrik Backman stellenweise wie ein Kinderbuch, was ihm die Gelegenheit gibt, die Absurditäten und Belanglosigkeiten, mit denen Elsa konfrontiert wird, noch deutlicher herauszuarbeiten. Es ist eine ausgesprochen warmherzige Geschichte; alle Figuren erhalten ihre Chance, auch die nervigsten dürfen positive Seiten zeigen. Vor allem sind sie aber mit sehr viel Humor gezeichnet, ohne dass Backman sich über sie lustig macht. Auch für Jugendliche sehr zu empfehlen.

Anita Ruckerbauer | biblio

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Claus-Ulrich Bielefeld / Petra Hartlieb: Im großen Stil

: ein Fall für Berlin und Wien ; Roman / Claus-Ulrich Bielefeld & Petra Hartlieb. - Orig.-Ausg. - Zürich : Diogenes-Verl., 2015. - 415 S.
ISBN 978-3-257-30031-4      kart. : ca. € 15,40

Morde in Deutschland und Österreich im Kunstmilieu. (DR)

Ein Toter in Berlin. Sein Haus voller wertvoller Gemälde. Sind sie echt? Ein Toter in Wien, der Gutachten für Gemälde verfasste. Gefälligkeitsgutachten? Unabhängig voneinander stürzen sich Kommissar Thomas Bernhardt und Inspektorin Anna Habel auf die Fälle, auch wenn sie schnell bemerken, dass sie in der Welt der Reichen und des Mäzenatentums nicht zu Hause sind - und auch nicht erwünscht. Bald merkt man, wie gut sich die beiden Mordopfer kannten, und arbeitet zusammen, bis schließlich Bernhardt sogar nach Wien fliegt - zum großen Finale.
Schon zum vierten Mal schreiben die Österreicherin Hartlieb und der Deutsche Bielefeld einen gemeinsamen Krimi mit der Achse Wien-Berlin. Diese Städte haben sich schon immer gemocht und so macht auch das Lesen Spaß. Im Klappentext wird Kommissar Bernhardt als melancholisch-zynisch beschrieben, in diesem Abenteuer ist er allerdings eher cholerisch und hat einen Frauenverschleiß wie James Bond. Man fragt sich, wie unbeherrschte Personen wie die Hauptakteure so eine Karriere zuwege bringen konnten. Auch die Auflösung ist etwas vorhersehbar und psychologisch nicht überzeugend, aber wer braucht das schon für einen gelungenen Krimi mit Tempo und Humor? Als Urlaubslektüre ist der Roman absolut empfehlenswert, er ist unterhaltsam und intellektuell nicht überfordernd. Wird es ein weiteres Treffen Wien-Berlin geben? Hoffentlich!

Michael Wildauer | biblio

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Jón Kalman Stefánsson: Fische haben keine Beine

: Roman / Jón Kalman Stefánsson. Aus dem Isländ. von Karl-Ludwig Wetzig. - München : Piper, 2015. - 407 S.
ISBN 978-3-492-05689-2      fest geb. : ca. € 23,70

Gegen das Vergessen starker Empfindungen: eine isländische Familiengeschichte. (DR)

Von einem Tag auf den anderen hat Ari, Schriftsteller und Verleger, seine Frau und seine drei Kinder verlassen und ist nach Dänemark ausgewandert, wo er als Lektor arbeitet. Nach drei Jahren kehrt er zurück nach Island, da sein Vater im Sterben liegt. Und an diesem Tag der Ankunft erinnert sich ein anonymer Erzähler und Jugendfreund Aris, der ihn am Flughafen erwartet, an ihre Jugendzeit im "schlimmsten Ort" Islands, in Keflavik. Parallel dazu wird in Abschnitten die Familiengeschichte Aris vorgelegt. Und die beginnt mit der Liebesgeschichte seiner Großeltern: Oddur, Kapitän und Schiffseigner, heiratet schließlich Margrét, die Schwester seines besten Freundes. Damit beginnt ein ganzer Reigen von phantastischen Erzählungen, in denen das Meer und die karge Landschaft keine unbedeutende Rolle spielen. Aris Kindheit und Jugend ist geprägt vom frühen Tod seiner Mutter und von der Übersiedlung nach Kevlavik, wo die Amerikaner nach dem Krieg eine Militärbasis errichten, was dem trostlosen Fischerort zu einem gewissen wirtschaftlichen Aufschwung verhilft und bei den Jugendlichen einige kriminelle Energie auslöst, damit sie an die begehrten Waren für die amerikanischen Soldaten gelangen.
Die Beziehung Aris zu seinem Vater ist geprägt von Unverständnis und Sprachlosigkeit. Mit Zeitungslektüre und isländischer Popmusik hält er ihn von sich fern. Der Tag der Rückkehr Aris ist der Auslöser vieler Erinnerungen an die 1970er Jahre in Kevlavik, aber auch einer Art Lebensbilanz, bei der einiges zurechtgerückt wird. Neben den plastischen Geschichten besticht an diesem Roman die Sprache, mit der Stefánsson wunderbare Schilderungen und emotional einfühlsame Porträts gelingen. - Dringend empfohlen für LeserInnen, die an den großen Fragen Liebe, Freundschaft und Schuld, dargeboten in meisterhafter Erzählform, interessiert sind.

Fritz Popp | biblio

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Stefanie Bisping: Lesereise Bretagne

 : beim Leuchtturmwärter brennt noch Licht / Stefanie Bisping. - Wien : Picus-Verl., 2015. - 131 S. - (Picus Lesereisen)
ISBN 978-3-7117-1053-6      fest geb. : ca. € 14,90

Verführerische Präsentation einer uralten Kulturlandschaft zum Einstimmen oder Nachlesen. (EL)

Nicht nur beim Leuchtturmwärter brennt noch lange Licht, auch bei Ihnen, wenn Sie diese Lesereise abends beginnen - es ist nämlich gar nicht einfach, sich vom Bann dieses Buches zu lösen! Formal wäre es ja kein Problem, ist es doch in 16 maximal zehn Seiten lange Kapitel aufgeteilt. Aber schon die jeweiligen Untertitel machen neugierig auf das Folgende. Und dann dieser ganz spezielle Sog... Wer sich im ersten Text "Nebel in Brest" diesem Land am Meer angenähert hat und im zweiten vom beeindruckenden bretonischen Wind übers Meer auf die Insel Ouessant getragen wurde, ahnt es: Die Bretagne ist ein besonderer Flecken Frankreichs. Sich auf die spröde Schöne einzulassen, wird reich belohnt - mit einer unglaublich vielfältigen Landschaft, einer traditionsreichen Kultur mit außergewöhnlichen Zeugen aus der Vergangenheit und nicht zuletzt mit herzlicher Gastfreundschaft.
Die erfahrene Verfasserin von Reisereportagen nimmt ihre LeserInnen mit auf ihren Streifzügen durch eine uralte europäische Kulturlandschaft im Wandel der Zeit. 7777 Schutzheilige wachen über die Bretagne mit ihren 800 größeren und kleineren Inseln, 52 Leuchttürmen, unzähligen Crêperien und archaisch anmutenden Ortsnamen, die selbstverständlich auch ihren Platz auf den offiziellen Ortstafeln haben. Die letzte Herzogin Anne de Bretagne, berühmte Künstler, das kulinarische Erbe und immer wieder das Meer in all seinen Facetten - die Autorin weiß viel zu erzählen und dabei aktuelle Bezüge herzustellen. Übrigens: Bei dieser Lektüre werden auch Bretagne-Fans Neues erfahren! Höchste Zeit für die nächste Reise dorthin ...

Sabine Krutter | biblio

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Dawn Isaac: Outdoor-Kreativbuch

: Lust auf draußen - 101 Ideen und Projekte ; [100% selbst gemacht] / Dawn Isaac. Ins Dt. übertr. von Antje Kuhlmeier. Mit Fotos von Will Heap und Ill. von Sarah Leuzzi. - Münster : Coppenrath, 2015. - 222 S. : zahlr. Ill. (farb.)
ISBN 978-3-649-61939-0      kart. : ca. € 17,50

Großartige, reichhaltige Ideenbörse für originelle Freiluftbeschäftigung mit Kindern. (JS)

Aktivitäten im Freien, die das Attribut kreativ auch tatsächlich verdienen, werden in dieser üppig gefüllten Fundgrube angeboten und gut nachvollziehbar in Wort und Bild beschrieben. Spiele (mit Wasser, mit verbundenen Augen, verschiedene Wettkämpfe), Basteln und Bauen (aus Zweigen Geflochtenes, vom Wind Angetriebenes, aus Naturmaterialien Hergestelltes), Gärtnern (Zelt aus Kletterbohnen, Kartoffelturm aus alten Autoreifen, Pflanzen in ausrangierte Gegenstände wie Küchensieb, Schubkarre oder Kübel), Beobachten (Sternenhimmel, Tierspuren, Vögel, Unterwasser-Sichtgerät) - diese Beispiele aus der großen Auswahl zeigen, wie Kinder aller Altersgruppen (von 3 bis 13) lustvoll und sinnvoll ins Freie gelockt werden können.
Die Vorschläge sind nach Jahreszeiten sortiert, mit fröhlichen Fotos und witzigen Zeichnungen reich bebildert und mit verständlichen Arbeitsanleitungen versehen. Für Kindergärten, Grundschulen und natürlich für Familien eine höchst empfehlenswerte Hilfestellung, die Kids originell zu beschäftigen. Dieses Buch im handlichen Quartformat gehört in jede Bibliothek - unbedingt!

Maria Schmuckermair | biblio

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Simone Jörger / Fariba Gholizadeh: Gott ist wie Himbeereis

 / Simone Jörger. Fariba Gholizadeh. - Ostfildern : Patmos, 2015. - [13] Bl. : überw. Ill. (farb.)
ISBN 978-3-8436-0582-3      fest geb. : ca. € 13,40

Ein Gespräch über Gott - anschaulich, differenziert und kindgerecht. (ab 3) (JP)

Gott ist wie Himbeereis. Ist es so einfach? Nein - ganz so einfach ist es nicht. Gott ist nicht wie Himbeereis, sondern wie das glückliche Gefühl im Bauch, wenn man Himbeereis gegessen hat. Gott ist in allem, was glücklich macht, aber niemand kann immer glücklich sein. Wo ist Gott, wenn Anna unglücklich ist? Da hilft die Erfahrung weiter: Als sie sich das Knie verletzt hat, war Anna unglücklich. Doch es hat sich gut angefühlt, als Mama ihr ein Pflaster aufgeklebt und sie getröstet hat. Macht es Gott vielleicht ähnlich?
Anknüpfend an alltägliche Erfahrungen entwickelt Anna im Gespräch mit ihrer Mutter eine tragfähige und kindgerechte Vorstellung von Gott. Annas Gott ist nicht weit oben im Himmel, sondern mitten in ihrem Alltag.
Die Illustratorin fokussiert den Blick auf die Gesprächspartner, ihre Gefühle und ihre Beziehung zueinander. Sie verzichtet auf die Ausgestaltung der Umgebung und auf spirituelle Symbole. In dieser Reduktion auf Mimik, Gestik und die Mutter-Kind-Beziehung vertiefen die Illustrationen die Botschaft des Textes: Durch die Erfahrung der mütterlichen Zuwendung kann Anna sich vorstellen, dass auch Gott ihr wohlgesonnen ist. Eine sehr gelungene Einladung, mit Kindern ab 3 über Gott zu sprechen.

Gabriele Doblhammer | biblio

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