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RAK / Warum Katalogisieren

Ausgangspunkte & Kraftfelder: Katalogisierung als dynamischer Prozess

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Standortbestimmungen

Katalogisierung und Sacherschließung ereignen sich in einem komplexen Spannungsfeld - die zentralen Größen sind:

  • die überkommenen Regelwerke (die nur sehr eingeschränkt auf die digitalen Umbrüche reagiert haben)
  • die Praxis großer (deutscher) Bibliotheksverbünde
  • die Umsetzungsmöglichkeiten der verwendeten Software
  • die eigenen Ansprüche
  • die überkommene Praxis/Tradition
  • die eigene Kompetenz
  • der Blick auf die eigene Zielgruppe (SchülerInnen, KollegInnen)
  • viele weitere (Abstimmungen mit anderen Schulen; Blick auf eigenen Web-OPAC...)

Idealisierte, unreflektierte Anleitungen gehen davon aus, dass diese Größen weitgehend deckungsgleich sind, was aber keineswegs stimmt. In unserer täglichen Arbeit stecken wir zwischen diesen unterschiedlichen Anforderungen und Möglichkeiten und müssen uns ständig für oder gegen etwas entscheiden.

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Die stärksten Kräfte gehen im Augenblick von der Tendenz und vom Wunsch aus, weltweit einheitliche 'Katalogisierungssprachen' zu finden. Eine reflektierte Standortbestimmung ist Voraussetzung für ein selbstbewusstes Arbeiten ohne ständige Verunsicherung.

Der eigene Standort und seine Kraftfelder

Überlegung und Diskussion des eigenen bibliothekarischen Arbeits- und Kraftfeldes.

Funktionen des elektronischen Kataloges

  • Bestandsnachweis
  • Bestandserschließung (Suchen & Finden)
  • Basis für die Statistik
  • Basis für Controlling
  • Ausgangspunkt für die Gebührenberechnung
  • Basis für Serviceleistungen wie Reservierung etc.

Hat Katalogisierung Zukunft?

Sept..2004, Österreichischer Bibliothekartag: Referat von Bernhard Eversberg

Aktuelle Trends

  • verstärkter elektronischer Informationsaustausch
  • verstärkter elektronischer Datenaustausch
  • Anreicherung von Information: Cover, Rezensionen, Warenkörbe, weiterführende Links
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