Affentempel
/ Gunter Baars. Ill. von Chris Mitchell
- Ravensburg
: Ravensburger,
2003.
; 37 x 27 x 5,5 cm
- (Ravensburger-Spiele; 263196)
Karton: ca. € 23,00
1 dreidimensionale Spielfläche, 6 Felsenräder, 24 Affenstatuen, 1 Spielfigur, 24 Auftragskarten, 7 Fluchkarten, 16 Schicksalsstäbe, 1 Würfel, 1 Spielanleitung
Infos zu Gunter Baars bei Wikipedia
Rezension:
Unterhaltsames und spannendes Würfel- und Sammelspiel für 2-4 Schatzsucher ab 7 Jahren. (SP)
Ort des Geschehens ist ein wiederentdeckter Tempel inmitten des Dschungels, wo 24 verschollen geglaubte Affenstatuen aufgetaucht sind und so schnell wie möglich von den Spielern geborgen werden sollen. Wer kann die meisten Statuen aus den Kammern holen und dafür die für den Sieg benötigten Goldstücke kassieren. Die Spielschachtel selbst fungiert mit entsprechenden Einsätzen als Spielplan, von einem zentralen Spielfeld sind durch drehbare Räder sechs Kammern abgetrennt. In eine bestimmte Position gedreht, versinken die Räder in den Boden und gewähren dann dem Spieler Zugriff zu den dahinter verborgenen Affen. Vor den Kammern wird eine Spielfigur per Würfel von Feld zu Feld bewegt, wodurch festgelegt wird, bei welcher Kammer der Spieler sein Glück versuchen darf. Möglich sind bis zu drei Drehungen pro Versuch, bei geringerer Anzahl steigt aber der Wert des Schatzes, sofern er geborgen werden kann. Eine weitere Wertsteigerung erfährt der Schatz außerdem, wenn die Farbe des Affen mit der Farbe auf der Auftragskarte übereinstimmt. Durch Abgabe von Schicksalsstäben können die Spieler sowohl die Zugweite als auch die Anzahl der Drehungen beeinflussen. - "Affentempel" ist ein optisch ansprechendes Würfelspiel mit hohem Wiederholungsreiz vor allem bei kleineren Kindern, das neben dem Glücksfaktor auch mit taktischen Elementen und Anforderungen an die Gedächtnisleistung aufwarten kann. Empfehlenswert für alle Bestände.
*bn* Andreas Waltenstorfer
Quelle: bn.bibliotheksnachrichten