Bakerstreet
/ Marcel-André Casasola Merkle ; Claudia Riga
- Ravensburg
: Ravensburger,
2003.
; 19,5 x 14 x 4,5 cm
- (Ravensburger-Spiele; 271467)
Karton : ca. € 13,00
2 x 30 Detektivkarten, 40 Beweiskarten, 1 Spielanleitung
Infos zu Marcel-André Casasola Merkle bei Wikipedia
Rezension:
Taktisches Kartenspiel mit abstrakt-kriminologischem Hintergrund für zwei Spieler ab 10 Jahren. (SP)
Krimifans werden bei diesem Spieltitel aufhorchen, viele haben wahrscheinlich auch schon in London diese legendäre Adresse aufgesucht: 221 B Bakerstreet, die gemeinsame Wohnung von Sherlock Holmes und Dr. Watson. - In diesem taktischen Kartenspiel versuchen zwei Detektive eine geschlossene Beweiskette, bestehend aus sieben aufeinanderfolgenden Buchstabenkarten, zu sammeln. Diese liegen auf fünf verdeckte Stapel verteilt in der Tischmitte. Um sich aus einem der Stapel eine Beweiskarte aussuchen zu dürfen, muss davor eine Punktemehrheit an eigenen Detektivkarten liegen. Jeder Spieler hat immer drei Detektivkarten in der Hand, legt eine davon offen vor einen der fünf Stapel und zieht eine Karte nach. Dann muss er ein Gebot abgeben, wie er den Punktewert aller Detektivkarten in der Hand einschätzt, sollte dabei aber nicht über dem tatsächlichen Wert liegen. Dieser Wert muss vom gegnerischen Spieler in seinem Spielzug erhöht werden, oder er verzichtet auf alle Aktionen und zweifelt das Gebot des Mitspielers an. Dann decken beide ihre Detektivkarten auf und summieren die Werte; ist er höher als das letzte Gebot, hat der Anzweifler gewonnen und darf sich einen Kartenstapel zur Wertung aussuchen, sonst sein Gegner. Eine Beweiskarte gibt es aber nur, wenn man vor diesem gewählten Stapel tatsächlich eine Mehrheit an Detektivkarten liegen hat. - Mit der Reihe "fun for 2" richtet nunmehr auch Ravensburger sein Augenmerk ganz gezielt auf die 2-Personen-Spiele. Das durchdachte Zusammenspiel von Memory- und Bluffelementen und auch taktischen Komponenten machen "Bakerstreet" zu einem wahren Juwel unter den taktischen 2-Personen-Kartenspielen. Sehr empfehlenswert für alle Bestände.
*bn* Andreas Waltenstorfer
Quelle: bn.bibliotheksnachrichten