Die Literaturdatenbank des Österreichischen Bibliothekswerks
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¬Das¬ Amulett
/ Alan R. Moon und Aaron Weissblum.Grafik: Franz Vohwinkel - Fürth : Simba, 2001. ; 34 x 27 x 7,5 cm - (Goldsieber-Spiele; 618 0733)
         Karton : ATS 460,00 / € 33,40
(1 Spielplan, 52 Edelsteine, 112 Metallkarten, 33 Zauberspruchkarten, 60 Energiesteine, 6 Rundenmarken, 6 Amulette, 2 Zauberhüte, 1 Beutel, 1 Spielübersicht, 1 Spielregel)

Infos zu Alan R. Moon bei Wikipedia

Rezension:

Relativ komplexes Sammelspiel mit Versteigerungselementen für 3-6 Spieler ab 12 Jahren. (SP)

Auch in diesem Spiel hat die Magie ihre Hände im Spiel - es gilt, ein Amulett mit sechs magischen Juwelen zu besetzen. Diese befinden sich nach dem Zufallsprinzip auf den Spielplanfeldern verteilt, 2-3 pro Feld. Je nach Feld ist eines von vier verschiedenen Metallen nötig, um einen Edelstein einzutauschen. Dabei greifen alle vorhanden Spielmechanismen ineinander und bilden ein komplexes aber stimmiges Ganzes: In den vier Phasen einer Spielrunde geht es primär darum, in der Edelsteinphase einen Edelstein mit dem passenden Material zu ersteigern, angezeigt durch die momentane Position der Reisegesellschaft auf dem Spielplan. Dazu werden genügend Metallkarten benötigt, die man erhält, wenn man ausreichend Zauberkarten besitzt. Für die Ersteigerung von Zauberkarten wiederum werden Energiesteine benötigt, deren Anzahl der Ersteigerer auf die Karte legt. Je höher das Gebot, desto länger die Lebensdauer der Karte, denn pro Runde müsssen 1-2 Energiesteine entfernt werden. Da die Anzahl der Energiesteine aber auf 10 pro Spieler beschränkt ist, ist automatisch auch die Anzahl der möglichen Zauberkarten im eigenen Besitz beschränkt. - "Das Amulett" ist ein wunderbar durchdachtes strategisch-taktisches Versteigerungsspiel, das zu Recht in die "Auswahlliste zum Spiel des Jahres 2001" aufgenommen wurde. Sehr empfehlenswert für alle Bestände.

*bn* Andreas Waltenstorfer

Quelle: bn.bibliotheksnachrichten