Silberzwerg
/ Gerd Deininger u. Andreas Michaelis. Ill.: Franz Vohwinkel
- Troisdorf
: Queen Games,
2000.
; 31 x 22 x 9,5 cm
- (Queen-Games; 6014)
Karton : ca. ATS 370,00 / € 26,80
1 Spielplan, 4 Tableaus mit Sichtschirm, 1 Beutel, 16 Buddelzwerge, 8 Anführer, 84 Glassteine, 1 großer Holzstein, 34 Auftragskärtchen, 4 Stoffbeutel, 1 Aufkleberbogen, 1 Spielanltg.
Rezension:
Spannendes taktisches Knobelspiel um Edelstein-Schürfrechte in mythologischen Zwergen-Bergwerken für 2-4 Schatten- und Silberzwerge ab 10 Jahren. (SP)
Spielziel: Viele verschiedenfärbige Edelsteine sammeln, um möglichst schnell viele Karten mit unterschiedlichen Edelsteinmustern bilden zu können. Spielekenner werden sich bei dieser Thematik an das Tauschspiel "Bazaar" von Sid Sackson erinnern. Während es sich dort aber um ein abstraktes Denkspiel handelt, ist "Silberzwerg" ein komplexes Taktikspiel mit vielen Handlungsmöglichkeiten.
Worum geht's? - Jeder Spieler hat als Zwergenfürst eine Karte mit einem Muster von 8 Edelsteinen in vier verschiedenen Farben vorgegeben. Diese Steine sollte er möglichst schnell besitzen, um die Karte zu erhalten, je früher, desto mehr Punkte winken. Hat er diesen Auftrag nach vier Runden immer noch nicht erledigt, winken Minuspunkte. Zusätzlich kann man nebenbei auch einen der zwei öffentlich ausliegenden Aufträge in der Mitte des Spielplans erfüllen. Für diese gibt es in der Regel mehr Punkte, man steht aber dabei auch in Konkurrenz zu den Mitspielern. Zur Beschaffung der Edelsteine werden in einem raffinierten Knobelmechanismus die Silber-, Schatten- und Buddelzwerge eingesetzt, die sowohl legales Schürfen in den Minen als auch das Ausschalten gegnerischer Zwerge und andere Bosheiten erlauben. - Ein spannendes Spiel, bei dem es gilt, die Handlungen der Mitspieler sehr gut einzuschätzen und in die eigene Taktik einzubauen. Sehr empfehlenswert für alle Bestände.
*bn* Andreas Waltenstorfer
Quelle: bn.bibliotheksnachrichten